Mond im Perigäum

Na, schlecht geschlafen? Könnte sein, dass es am Mond lag, er stand nämlich in der letzten Nacht im Perigäum. Gestern Abend um ca. 18 Uhr hatten wir Vollmond und nur ein paar Stunden später um ca. 23 Uhr erreichte der Mond mit nur ca. 357000 Kilometern die größte Annäherung an die Erde im ganzen Jahr 2008.

Größenunterschied des Mondes zwischen Perigäum und Apogäum (Quelle: NASA)

Die Kreisbahn des Mondes um die Erde ist ja bekanntlich nicht wirklich eine Kreisbahn, sondern eine Ellipse. Der Abstand zwischen Erde und Mond ändert sich also laufend. Am zweiten Weihnachtstag wird er zum Beispiel den entferntesten Punkt (Apogäum) dieser Runde erreichen und dann einen Abstand von 407000 Kilometern haben. Das Bild auf der rechten Seite stammt von der NASA und zeigt den Vergleich der Größe des Mondes zwischen Apogäum und Perigäum. Im Perigäum erscheint der Mond natürlich nicht nur gut 14 Prozent größer, er ist auch 30 Prozent heller als im Apogäum. Leider war es hier bei uns bedeckt, trotzdem konnte man deutlich erkennen, dass es draußen wesentlich heller war als gewöhnlich. Ich kann mir gut vorstellen, dass das den einen oder anderen “Mondsüchtigen” um den Schlaf gebracht hat.

3 Kommentare zu Mond im Perigäum

  • Birgit

    Hallo Heiner,
    Fenster nicht geputzt?
    Also, ich konnte den Vollmond gestern abend fantastisch sehen, er war so hell, das Sterne kaum zu sehen waren.
    Das er aber näher als sonst war, konnte ich nicht so empfinden, aber was sind schon 50000 km mehr oder weniger, bei solchen Entfernungen.
    OK, jeder Astronom wird jetzt aufstöhnen, es ist ja immerhin ein mal um die Welt und etwas mehr – sorry.
    Gruß Birgit

  • > was sind schon 50000 km mehr oder weniger, bei solchen Entfernungen.

    Naja, 350000 Kilometer schafft ein normaler VW-Golf locker, bei 400000 würde ich anfangen mir Sorgen zu machen.

    Irgendwie muss ich immer zur falschen Zeit rausgesehen haben. Ich war sogar einige Male auf dem Balkon, weil unten am Bach schon wieder dicke Party war und ich etwas Sorgen um unseren Pferdezaun hatte ;-)

  • Ja! Und wie! Und dank dir weiß ich jetzt, warum ich kaum schlafen konnte.
    - Schon als Kind hat meine Großtante immer gewarnt, ich würde mondsüchtig werden, weil ich durch meine Schlafzimmer-Balkontür immer den Vollmond beobachtet habe. Das hab’ ich nun davon;-)
    Liebe Grüße, Margit

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