Astronomie für Gärtner – die Geminiden

Habt ihr eure Wunschzettel schon an alle potentiellen Weihnachtsmänner verteilt? Und trotzdem sind noch Wünsche offen? Dann habe ich einen Tipp – die Geminiden.

Die Geminiden sind ein Meteorschauer. Sie heißen Geminiden, weil ihr Ursprung anscheinend im Sternbild Zwillinge (Gemini) liegt. Seit ihrem ersten Auftreten Mitte des 19. Jahrhunderts haben die Geminiden Jahr für Jahr mehr Sternschnuppen in Richtung Erde geschickt. 1877 waren es nur 14 pro Stunde, 1930 waren es schon 50 pro Stunde und im vergangenen Jahre waren es dann 120 pro Stunde.

In den letzten Tagen waren schon einige Geminiden-Sternschnuppen zu bewundern und sogar von ersten “Feuerkugeln” und “Explosionen” wurde berichtet. Die richtig dicken Brummer kommen bei den Geminiden aber meist nahe des Maximums (und kurz danach). Es dürfte sich also lohnen heute Abend etwas länger aufzubleiben oder besser den Wecker morgen früh etwas früher zu stellen. Das diesjährige Maximun wird nämlich für morgen (14.12) Mittag gegen 12 Uhr erwartet. Da die Geminiden sowieso ein recht breites Maximum haben bestehen gute Chancen noch ein paar Wünsche an das Universum los zu werden.

Der Ursprung der Staubwolke, die die Geminiden verursacht, ist etwas mysteriös. Es wird zwar angenommen, dass sie vom Asteroiden Phaethon stammt. Allerdings besitzt Phaethon gar keinen Schweif aus Gas und Staub, der für eine solche Staubwolke verantwortlich sein könnte. Näheres zu den unterschiedlichen Theorien zum Ursprung der Geminiden findet man zum Beispiel in einem kurzen NASA-Podcast: Geminid Meteor Shower Defies Explanation

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