Energieberatung

Wenn man sich grundsätzlich zu der Erkenntnis durch gerungen hat, dass das Verbrennen von fossilen Rohstoffen nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann, dann tut sich für Energie-Laien wie mich ein Abgrund von Fragen auf: Welche Wärmedämmungs-Maßnahmen sind sinnvoll, welche lohnen den entstehenden Aufwand, welches neue Heizungskonzept könnte passen (Solar, Wind, Erdwärme, nachwachsende Rohstoffe), welche Kosten entstehen durch Anschaffung und Betrieb, welche Förderprogramme können in Anspruch genommen werden usw. usw. Letztlich braucht man kompetente und hauptsächlich unabhängige Experten, um sich in diesem Dschungel einigermaßen zurecht zu finden. Zum Glück hat das Bundeswirtschaftsministerium ein Programm zur Förderung solcher Beratungsgespräche aufgelegt.

Unser Energieberatungsgespräch fand nun heute Nachmittag in der Verbraucherzentrale Rotenburg statt. Natürlich hatten wir uns vorher schon ausgiebig im Internet und bei Freunden und Bekannten zu dem Thema umgehört. So konnten wir dem netten und sehr kompetenten Ingenieur eine riesige Liste unserer Fragen präsentieren. Obwohl ich immer noch dabei bin die ganzen Notizen zu ordnen, die ich während des Gesprächs gemacht habe, sehe ich dieses ganze Energie-Wirrwarr schon erheblich klarer. Ich weiß nicht, wieviel die Verbraucherzentrale dem Bundeswirtschaftsministerium in Rechnung stellt, unsere Kostenbeteiligung von fünf Euro hat sich mit Sicherheit bezahlt gemacht.

Weblinks:

3 Kommentare zu Energieberatung

  • Danke für den Link! Das Thema interessiert mich auch schon lange, aber bisher fehlte mir ein Objekt, an dem ich das Interesse fest machen konnte. Jetzt haben wir ja eine frei stehende Laube, und z.B. kein fließend warmes Wasser.
    Liebe Grüße
    Matt

  • ich finde, dass nachwachsende rohstoffe zunächst stofflich genutzt werden sollten und erst am ende des lebenszyklusses der darauf hergestellten produkte sollte sich eine energetische nutzung anschliessen. grusz klm

  • @Klaus-Martin: Im Prinzip sehe ich das auch so! Bei dem nachwachsenden Rohstoff, der mir vorschwebt – Holz – gibt es da aber ein paar Einschränkungen:

    • Für “Kleinholz”, dass beim Durchforsten von jüngeren Waldbeständen anfällt, gibt es soweit mir bekannt ist keine ökonomisch sinnvolle stoffliche Nutzung
    • Holz ist nach der stofflichen Nutzung in den allermeisten Fällen nicht zur energetischen Nutzung in Privathaushalten geeignet, weil es mit Holzschutzmitteln und/oder Klebstoffen und/oder Farbstoffen behandelt wurde.
    • Es gibt noch keinen funktionierenden Markt, der stofflich nicht mehr nutzbares Holz in ausreichender Menge zur Verfügung stellt

    Wie gesagt, im Prinzip bin ich Deiner Meinung. Trotzdem bin ich nach längerer Abwägung der verschiedenen Argumente für mich zu dem Ergebnis gelangt, dass die unmittelbare Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen zur Energiegewinnung weit weniger problematisch ist, als die Nutzung fossiler Rohstoffe zum gleichen Zweck.

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