Restebloggen

Für Gartenblogger ist der Januar traditionell der Monat, in dem die lange Liste der halbfertigen Artikel aufgeräumt wird. Das meiste davon wandert ganz schnell in den Papierkorb. Aber einiges schafft es zuletzt doch noch ins Blog. Das Ganze nennt sich Restebloggen. Hier wird es zum Beispiel demnächst einen außerordentlich fesselnden Artikel über das Kochen von Kartoffeln geben.

Vorher aber noch kurz ein paar Fotos von unserem ersten Gartenrundgang im neuen Jahr:

Weintrauben

Weintrauben

An manchen Bäumen hängen immer noch Früchte: Bei den Weintrauben im Gewächshaus ist das gewünscht – es handelt sich dabei um einen Versuch. Wir wollen einfach mal wissen wie die Trauben schmecken, aus denen Eiswein oder Trockenbeerenauslese hergestellt wird.

Eiswein wird aus Trauben hergestellt, in denen ein Teil des Wassers gefroren ist (Gefrierkonzentrat). Wollen wir also hoffen, dass es noch einmal ordentlich friert.

Trockenbeerenausleese wird aus Trauben hergestellt, die durch den Pilz Botrytis cinerea mit Grauschimmelfäule (Edelfäule) befallen sind. Kein Ahnung, ob die kleinen weißen Myzel-Flecken an den Blütenansätzen mancher Trauben wirklich Botrytis cinerea sind. Ich fürchte allerdings es ist etwas anderes und die Trauben werden einfach gammelig.


Zwetschgen Fruchtmumien

Zwetschgen Fruchtmumien

Die Fruchtmumien in den Zwetschgen müssen wir unbedingt noch entfernen bevor die Bäume im Frühjahr ausschlagen. Ansonsten schleudern sie nämlich alle möglichen Monilia-Sporen durch den ganzen Garten und die stecken dann wieder neue Früchte an.

In den Beeten ist auch schon einiges los. Durch den Frost Anfang Dezember und die anschließende relativ warme Witterung haben sich einige Arten schon auf den Frühling eingestellt. Denen könnte es nicht so gut bekommen, wenn plötzlich noch einmal richtig friert. Hier zum Beispiel Schneeglöckchen, Postelein, Knoblauch und Lupinen:


Schneeglöckchen Postelein

Knoblauch Lupinen

Zuletzt noch ein ziemlich gruseliger Fund. Auf einem wenig benutzen Weg an einer etwas abgelegenen Stelle unseres Gartens fanden wir das abgenagte Bein eines Rehs.

So ein unerwarteter Fund ist wirklich nichts für schwache Gemüter, deshalb hier auch nur ein Link auf ein Foto. Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie das Bein da hingekommen ist. Möglicherweise hat es ein Fuchs oder ein Hund dort hin geschleift, um es in Ruhe verspeisen zu können. Vom Rest des Körpers fehlt bis zur Stunde jede Spur. Scotland Yard ermittelt.

Siehe auch:

Weblinks:

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