Hortus laevus (Ultimo de la Fila)

Einige deutsche Presseverleger möchten sich dafür bezahlen lassen, wenn man Links auf ihre Publikationen setzt und damit Besucher auf ihre Webseiten leitet. Das hört sich schon ziemlich bescheuert an. Aber unsere Bundesregierung hat diese Forderung auch noch gegen den Rat fast aller Expertetn in ein Gesetz verpackt und verabschiedet. Nachdem jetzt auch der Bundesrat dieses Gesetz durchgewunken hat, müssen wir überlegen, wie und auf wen wir hier in Zukunft Links setzten (dürfen).

Das schlimme an diesem Gesetz ist, dass nicht einmal die Politiker selbst sagen können, welche Links und Zitate in Zukunft zu Abmahnungen und Kosten führen und welche nicht. Sie verweisen darauf, dass sich darum die Gerichte kümmern sollen.

Für uns ist es völlig illusorisch jeden Link darauf zu überprüfen, ob er möglicherweise auf das Erzeugnis eines solchen Presseverlegers verweist (hier eine unvollständige Liste). Als erste Reaktion stellen wir deshalb die Rubrik “Hortus laevus” ein und löschen alle alten Artikel dieser Serie.

Weblinks:

1 Kommentar zu Hortus laevus (Ultimo de la Fila)

  • Das ist ja echt schade, den Hortus Laevus habe ich immer so gern gelesen.

    Und es ist wirklich traurig, wie sehr die Politik den Kleinen Steine in den Weg wirft, die am Ende nur denjenigen, die ohnehin schon gut Geld haben, nutzen. Na ja, sie werden noch sehen, was sie davon haben… :p

Hinterlassen Sie eine Antwort

 

 

 

Sie können diese HTML Tags verwenden

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

eMail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren.
Auch möglich: Abo ohne Kommentar.

Beachte bitte, dass wir Links in Kommentaren nicht in jedem Fall veröffentlichen können. Näheres dazu findest Du in unseren Regularien.