Beheizte Bürgersteige

Heute morgen beim Frühstück las ich, dass fünf Bezirke der Stadt Berlin diese Heizpilze verbieten wollen, unter denen man vor einigen Kneipen auch im Winter seinen Kaffee schlürfen kann. Und ja, ich finde diese Dinger auch ganz schön dekadent. Laut des Artikels stößt so ein Heizstrahler etwa zwei Kilogramm Kohlendioxid pro Stunde aus – weg damit, Mantel anziehen!

Ähm, nach etwas Überlegen muss ich aber sagen, haben die dort in Berlin eigentlich keine anderen Sorgen? Wissen die vielleicht einfach nur nicht, wieviel CO2 ein stinknormales Auto pro Stunde ausstößt? Jeder Liter Sprit entspricht immerhin auch gut zwei Kilogramm CO2. Im vergangenen Jahr lag der Durchschnittsverbrauch der in Deutschland hergestellten Autos bei 166 g je Kilometer also 16,6 kg/100 km! Ich denke, da versteckt sich ein erheblich größeres Einsparpotential als bei Heizpilzen.

Weblinks:

1 Kommentar zu Beheizte Bürgersteige

  • Sisah

    Der Titel deines Beitrags ist nicht weit entfernt von der Wirklichkeit: Es gibt Menschen in Berlin, die ihre Garagenanfahrt beheizen, so dass sie eisfrei bleibt. Aber was unser Geldadel verschwendet, bzw. ob ihr Tun und Treiben nachhaltig ist, ist ja nicht diskutabel…da von Neid geprägt.
    LG
    Sisa

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