Stecketiketten für Anzuchttöpfe

Saukalt! Und keine Aussicht auf Änderung. Die Wetterfrösche prognostizieren für mindestens zwei weitere Wochen Frost. Man kann sich noch gar nicht so recht vorstellen, im T-Shirt im Garten herum zu springen. Aber der Tag wird in nicht all zu ferner Zukunft kommen, und dann sollten Gemüsepflanzen darauf warten, ausgepflanzt zu werden.

Unsere ersten Keimproben sind schon so groß wie Streichhölzer und gestern haben wir ernst gemacht und die ersten Chilis, Paprika und Tomaten in Töpfe gesät.

Erfahrene Gärtner wissen es – während man aussäht ist man absolut sicher, dass man sich genau daran erinnern wird, was man in welchen Topf gesät hat. Zirka dreißig Sekunden später hat man alles vergessen und man ärgert sich für den Rest des Jahres, weil man nicht genau weiß, welche Paprikasorten da im Gewächshaus stehen.

Stecketiketten aus Verpackungsmüll

Die Töpfe müssen sofort beschriftet werden. Die dafür nötigen Stecketiketten kann man sich natürlich kaufen, wir basteln sie uns aber lieber selbst. Früher habe ich die Etiketten gerne aus den großen weißen Joghurtbechern gemacht. Seit wir Joghurt in Gläsern kaufen, müssen eben verschiedene andere Plastikverpackungen dafür herhalten.

Siehe auch:

8 Kommentare zu Stecketiketten für Anzuchttöpfe

  • Das kenne ich! Bei uns wird auch alles verwendet, aus dem sich Etiketten schneiden lassen. Mir ist aufgefallen, dass die Verpackungen in letzter Zeit immer dünner werden und somit so biegsam sind, dass man sie kaum in die Erde bekommt. Wenn man dann noch viel Gläser kauft und umweltbewusst einkauft, werden kleine Plastikbecher und -dosen direkt kostbar;-)
    Liebe Grüße, Margit

  • Mir hat die Idee spontan gefallen! Darauf muss man erstmal kommen.

  • Herr Schmidt

    Hallo
    Zum Thema: Anzuchterde selbst gemacht…

    Das was dort beschrieben wird, bedeutet viel Energie und Arbeit. Viele Lebewesen und wichtige bestandsteile werden erst mal Platt gemacht.
    Na, ob das so gut ist…?
    Was hälst du davon?

    http://biomeiler.at/Filmdokumentation_des_Biomeilers.html

    Da hast du nicht nur guten Boden der Feuchtigkeit enthält, sondern auch noch Energie für dein Gewächshaus.
    Was mir dabei aufgefallen ist, das viel Wasser verwendet wird. Die meisten Komposhaufen die ich bis jetzt kennen gelernt habe, waren immer trockene Sandburgen.
    Ich habe das auch erst vor kurzen kennengelernt und habe somit noch keine wirklich praktischen erfahrungen, bin aber dabei, dieses Jahr so etwas umzusetzen.

    MfG Herr Schmidt

  • daniel

    jo, das kenn ich auch :-) und der tipp mit den joghurtpackungen ist super – danke! ich könnte noch einen tipp gebrauchen: meine tomaten waren letztes jahr ca. 40 – 50 cm beim versetzen ins freiland und verglichen mit käuflichen setzlingen waren sie nicht ganz so stabil. wenn ich mir vorstelle, ich würde jetzt (schon) tomaten säen, dann werden die ja vielleicht noch größer als 2009? wie macht ihr denn das, dass die eher kräftig werden? –> standort, temperatur etc…. DANKE!

  • Hallo Herr Schmidt, ich vermute, es geht Dir um diesen Artikel. Da geht es in der Tat genau darum, die für Pflanzen pathogenen Lebewesen (insbesondere Pilze und Pilzsporen) zu töten.

    Für eine Biogasanlage, wie in der Dokumentation beschrieben, ist unser Garten und Tierbestand leider viel zu klein. Dass heißt natürlich nicht, dass wir organisches Material nicht ordnungsgemäß kompostieren.

  • Wenn die Samen gekeimt sind, brauchen die Pflanzen vor allem viel Licht und einen nicht zu warmen Standort (Zimmertemperatur), sonst vergeilen sie. Wenn die Pflanzerde nicht zu fett ist, wachsen sie dann langsam zu kräftigen Pflanzen mit ebenso kräftigen Wurzeln heran. Wir säen immer mehr Samen aus als wir eigentlich brauchen. Die größten Pflanzen bekommen dann später den Platz direkt unter der Lampe.

  • Hi,ich will morgen die erste Aussaaten machen. Ich will die Löwenmäulchen aussäen, danach Paprika und Peperoni.
    Ich kann es wirklich nicht erwarten bis der Frühling kommt!

  • erika

    Sehr stabile Stecketiketten erhält man aus den Trage”riemen” der Waschpulverkartons. Die weden zwar auch immer dünner, aber sind weitaus stabiler als Becher irgendwelcher Art. Und dazu haben die schon die richtige Breite

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