Geschlechterkampf

Eigentlich nichts neues – Männer und Frauen unterscheiden sich nicht nur anhand ihrer körperlichen Geschlechtsmerkmale!

Heute morgen konnte ich dieser Erkenntnis zum wiederholten Male eine Anekdote hinzufügen. Die Hübschere von uns beiden spült das Geschirr, ich trockne ab und räume es ein. Teller? Kein Problem, die kommen in den Porzellan-Schrank. Tassen? Porzellan-Schrank! Löffel und Messer? Besteckschublade! Holzbretter? Bretter-Schublade! Alles kein Problem. Die Brotdose? Öhm, Ordnungskriterium “Kunststoff, Weichmacher, Giftig”, also ab damit in den Schrank für Plastik-Krimskrams neben den Töpfen! Ups, die Mikrowellen-Töpfe? Ach ja, Plastik-Schrank! Oje, Gefrierbehälter? Logisch, Plastik-Schrank! Gemüse Kühlbehälter?

“Du, Schätzchen, der Plastik-Schrank ist voll!”

Was auf ihr “Was für’n Plastik-Schrank?” folgte, erspare ich euch an dieser Stelle mal. Ich habe jedenfalls mal wieder gelernt, dass die Brotdose neben den Toaster gehört. Die Mikrowellenbehälter gehören wirklich in den Plastik-Schrank, während die Gefrierbehälter in den Abstellraum gehören. Wie kann man sich sowas merken? Wo ist das übergeordnete Ordnungsprinzip? Ich bin sicher, es gibt so ein Prinzip, aber Männer können das offenbar nicht ohne weiteres nachvollziehen. Sie unterscheiden sich eben nicht nur anhand ihrer körperlichen Geschlechtsmerkmale von den Frauen…

Plastikgeschirr

3 Kommentare zu Geschlechterkampf

  • Grins! Ich glaube, das ist aber weniger ein Geschlechterproblem. Mir geht’s genauso in der Küche meiner Mutter, werde das Ordnungsprinzip NIE verstehen. By the way, bei mir gibt es ein einziges Schrankfach, in dem der ganze Plastikmist drinsteht. Basta!

  • Hallo Georgia,

    > By the way, bei mir gibt es ein einziges Schrankfach, in dem der ganze Plastikmist drinsteht.

    Genau! das nenne ich ein durchschaubares Ordnungsprinzip ;-)

    Das Problem scheint auch zu sein, dass ich diese Plastiksachen selten benutze und daher nie danach suchen muss. Andere Sachen in unserer Küche, die nicht nach dem Kriterium “Material” oder “Zweck” sortiert sind finde ich dagegen ganz leicht, weil ich mich an deren Platz “gewöhnt” habe.

  • Das mag es auch sein, die Sache mit der Gewohnheit. Es gibt in meiner eigenen Küche Sachen, da muß ich selbst erst mal suchen gehen, wenn mich einer fragt, wo die denn nun genau liegen. Da habe ich nur so eine Vorstellung, wo’s sein kömnnte, denn meistens kenne ich meine eigenen Ordnungsprinzipien ganz genau, muß aber trotzdem erst mal überlegen, weil es manchmal mehrere logische Möglichkeiten geben könnte.
    Aber ich glaube, das Problem hat man immer, sobald man zu Mehreren Küche/Werkzeugschränke, etc. nutzt.

    Läßt sichnur mit Humor nehmen :o))

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