Sandsturm

Gelegentlich lese ich in Gartenforen Klagen darüber wie furchtbar es doch ist, einen Garten auf einem sehr leichten Standort zu beackern. Unser Garten liegt auf einem sandigen Geestrücken. Zum Teil findet man bei uns schon in dreißig Zentimeter Tiefe völlig unfruchtbaren weißen Sand. Trotzdem haben wir eigentlich nichts zu meckern. Das Zauberwort heißt Kompost. Wenn man dann noch durch Zwischenfrüchte und Mulch dafür sorgt, dass der Boden nie offen der Witterung ausgesetzt ist; wenn man den Garten mit einer Hecke einfasst und die Beete mit einer niedrigen Buchshecke, dann stehen Sandböden den schwereren kaum noch in etwas nach. Sie haben sogar den Vorteil, dass man sie bei fast jedem Wetter bearbeiten kann.

Den Bauern in unserer Gegend geht es da schon schlechter. Nachdem viele Knicks gerodet sind und kleine Flächen zu größeren zusammengefasst wurden, ist es für sie weitaus schwieriger den Boden ständig geschützt zu halten. Hier zwei Fotos, was mit offen liegenden leichten Böden passiert, wenn es gleichzeitig stürmisch und trocken ist:

Sandsturm am Horizont Sandsturm

Eigentlich gab es dort noch viel beeindruckendere Motive, aber der Autofokus meiner Kamera weigerte sich, irgend etwas scharf zu stellen, weil er keine scharfen Kanten mehr finden konnte. Anschließend hatten dann sowohl die Kamera als auch meine Augen leichte Probleme den ganzen Sand wieder loszuwerden.

Siehe auch:

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