Komposthaufen

Heute ist genau das richtige Wetter, um mal unseren Komposthaufen vorzustellen ;-) Eigentlich handelt es sich bei uns eher um eine Kompostecke mit vier einzelnen Komposthaufen und einem Holzhaufen unter uralten und sehr dichten Haselnüssen. Jeder der Komposthaufen hat gewöhnlich eine Lebensdauer von etwa eineinhalb bis zwei Jahren, sodass wir ca. zweimal im Jahr einen neuen Haufen beginnen.

Am vergangenen Wochenende war es wieder einmal so weit, dass einer der Komposthaufen aufgebraucht war und wir ihn deshalb neu anlegen mussten. Dazu heben wir den alten Haufen bis in eine Tiefe von ca 20 Zentimetern unter das Niveau der Umgebung aus. Anschließend füllen wir diese zwanzig Zentimeter wieder mit gut verrottetem Holz vom benachbarten Holzhaufen auf. Dadurch ist eine ausreichende Belüftung des Haufens gewährleistet. Im weiteren Verlauf seines Lebenszyklus wird der Komposthaufen zunächst mit reichlich Grünmaterial, Pferdemist und auch Gartenerde aufgefüllt, bis er nach etwa einem halben Jahr seine endgültige Größe erreicht hat. Wenn sich jahreszeitlich die Gelegenheit ergibt, begrünen wir den Komposthaufen dann mit Kürbissen, Phacelia (Bienenfreund) oder anderen Pflanzen, um ihn noch besser zu beschatten. In diesem Jahr wurde der Kürbis auf dem Kompost allerdings leider von den Schnecken vertilgt. Nach einer angemessenen Reifezeit, wenn der Haufen etwa auf die Hälfte seiner ursprünglichen Größe zusammen geschrumpft ist, bringen wir ihn noch einmal etwas in eine rechteckige Form und beginnen dann ihn nach Bedarf wieder im Garten zu verteilen. Seit einigen Jahren verzichte ich mit Rücksicht auf meinen geplagten Rücken darauf, den Komposthaufen zwischendurch noch einmal umzusetzten. Im Nachhinein muss man sagen, dass diese Maßnahme bei unserer Methode auch überflüssig ist.

Hier ein Bild des vorbereiteten “Fundaments”, dass anschließend mit altem Holz gefüllt werden soll. Im Hintergrund der Holzhaufen, in dem unser oberster Schneckenbekämpfer, der Igel wohnt:

Komposthaufen

Im Hintergrund sieht man hier übrigens auch einen kleinen Schlag mit Erdbeeren, die dort wirklich fast im Dunklen gedeihen. Der Ertrag ist in diesem Jahr recht gut, aber die Erdbeeren sind in Gegensatz zu denen, die in der Sonne stehen, wesentlich weniger süß.

Hier nun das fertig aufgefüllte Fundament des Komposthaufens (von den Erdbeeren aus fotografiert). Die teils recht dicken Äste lagen schon einige Jahre auf dem Holzhaufen uns sind deshalb recht morsch. Wir machen es immer so, dass wir alles was sich nicht wirklich ganz leicht und brüchig anfühlt, noch mal wieder auf den Holzhaufen zurück werfen. Im Hintergrund sieht man auch noch verschwommen die drei anderen Komposthaufen, von denen der vordere im Moment gerade befüllt wird.

Komposthaufen

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1 Kommentar zu Komposthaufen

  • Wolfgang-Verwiebe

    Ich habe mir für meine Komposthaufen sechs Teile vom alten Grenzzaun aus Streckmetall besorgt.Dieser eignet sich wunderbar zum bauen von Komposthaufen.Da er durch die seitlichen Löcher, sehr gut belüftet wird.Da.ich immer zwei Felder zusammen schraube,bringe ich bis zu zwei Kubickmeter Gartenabfälle unter.

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