Erdbeeren düngen

Erdbeeren düngen

Kompostdüngung zu Erdbeeren

In diesem Jahr sind unsere Erdbeeren relativ schlecht aus dem Winter gekommen. Da wir die älteren Beete nach der letzten Ernte nicht gedüngt hatten, haben wir uns entschlossen, ihnen jetzt im Frühjahr nach dem Hacken noch eine kleine Ration Kompost zukommen zu lassen.

Eigentlich düngt man Erdbeeren selbstverständlich aufgrund der Düngeempfehlungen der letzten Bodenuntersuchung, allerdings haben wir gar keine Bodenuntersuchung machen lassen. Und eigentlich düngt man sie auch eher Ende August, bevor sie Anfang September beginnen, die Blütenknospen für das kommende Jahr zu bilden. Düngt man im Frühjahr zu stark, dann schießen die Erdbeeren ins Kraut und der Ertrag und die Qualität der Früchte sinken.

Erdbeeren mögen es lieber etwas sauer (pH-Wert 5,5 bis 6,5). Unter alkalischen Bedingungen können sie bestimmte Spurennährstoffe (Eisen, Mangan) nicht optimal aufnehmen. Deshalb sollten Erdbeeren auch nicht mit Kalk gedüngt werden.

Im Gegensatz zu den anderen Hauptnährstoffen haben Erdbeeren einen sehr hohen Kalium-Bedarf. Sie entziehen dem Boden pro Jahr etwa 100 – 150 Kilogramm/Hektar (10 bis 15 Gramm pro Quadratmeter) Kali (K2O). Mit der Stickstoffdüngung muss man vorsichtig sein, weil ein zu hoher Stickstoffgehalt des Bodens den Grauschimmel fördern soll.Außerdem wird durch Stickstoff das Blattwachstum auf Kosten der Bildung von Früchten angeregt. Der Stickstoffentzug von Erdbeeren liegt bei ca. 25 kg/ha (2,5 g/m2); Der Entzug von Phosphat (P2O5) liegt bei ca 30 – 50 kg/ha.

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6 Kommentare zu Erdbeeren düngen

  • daniel

    hui! ich würde mal auf mind. 12qm erdbeeren tippen. nicht schlecht! :-)

  • Boah, ich brauche unbedingt mehr Platz! Ihr habt ja ein Erdbeerparadies! Ich liebe Erdbeeren, aber hatte bisher kein Glück damit – zudem habe ich auch überhaupt keinen Platz dafür.
    Liebe Grüße, Margit

  • Jo, gut 12 Quadratmeter kommt etwa hin, aber das ist ja noch nicht alles ;-) Gleich daneben kommen noch die Reihen, die wir im letzten Sommer gepflanzt hatten.

    Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass sowas Folgeprobleme nach sich zieht – man braucht viel Platz im Gefrierschrank ;-) Mailin nimmt jeden Tag einen Cocktail aus Joghurt, pürierten Erdbeeren und Johannisbeeren und geschrotetem Getreide mit zur Arbeit. Da braucht man eine Menge Nachschub. Ja, und dann brauchen wir natürlich auch noch Früchte zum Naschen und für meine Erdbeermarmelade.

    Wir haben eigentlich sehr wenig Probleme mit unseren Erdbeeren. Da hilft sicher unser sehr leichter Boden und vielleicht auch, dass wir die Pflanzen immer nur drei Jahre stehen lassen. Keine Ahnung, was das für eine Sorte ist, wir haben die Pflanzen schon ewig. Wahrscheinlich ist es die 08/15 Erdbeere Senga Sengana.

  • Also Mailins täglicher Arbeitscocktail klingt grundvernünftig (will heißen: superlecker!).
    Liebe Grüße, Margit

  • Hach ja, die guten Erdbeeren. Wir haben vor zwei Jahren mal zwei Walderdbeerpflänzchen in unseren Garten gesetzt, mittlerweile haben wir ein ganzen Feld voll *lach*
    Düngen müssen wir die gar nicht, die wachsen wild und frei und brauchen irgendwie gar nichts (außer viel Platz *g*)

  • LKWs

    Das ist eine sehr nutzliche Beschreibung: es war schwierig, den Post zum Thema zu finden. Gewohnlich beschranken sich die Autoren mit den Informationen, die sie im Internet finden. Und Sie haben eine grosse Arbeit gemacht. Danke.

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