Systematik der Lebewesen

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Die Systematik ist ein Fachgebiet der Biologie. Sie beschäftigt sich mit der Bestimmung und Benennung der Lebewesen (Taxonomie), sie versucht eine Rekonstruktion der Stammesgeschichte der Organismen (Phylogenie) und erforscht die Prozesse, die zu der heutigen Vielfalt an Organismen führen (Evolutionsbiologie).

Im Laufe der Geschichte hat sich die Systematik vielfach verändert und dieser Prozess hält auch heute noch an. Dieses Kompendium teilt alle Lebewesen nach Carl R. Woese in drei Domänen ein:

  • Bakterien (Bacteria):  Einzeller ohne Zellkern (früher Eubacteria oder Prokaryoten)
  • Archaeen (Archaea): Einzeller ohne Zellkern (früher Archaebacteria oder Prokaryoten)
  • Eukaryoten (Eukarya): einzellige oder mehrzellige Lebewesen, deren Zellen einen Zellkern und eine Zellmembran besitzen.

Viren, Viroide und Prionen werden nicht unter den Lebewesen eingeordnet und unterliegen einer eigenen Klassifikation.

Tiere und Pflanzen und Pilze gelten jeweils als eigenes Reich in der Domäne der Lebewesen mit Zellkern und Zellmembran (Eukaryoten).

Siehe auch:

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