Unser Gartenkalender: Juni

Der Juni ist für den Hobbygärtner einer der arbeitsreichsten Monate. Überall muss gezupft, gehackt, gemäht, gewässert und geerntet werden. Um nicht zu vergessen, was in den nächsten Wochen alles so anliegt, habe ich mir gestern Abend mal ein paar Stichworte in mein Notizbuch geschrieben, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

Gemüsegarten

  • Es sollen noch weitere Salatpflanzen (Kopfsalat, roter und grüner Pflücksalat) ausgesät werden, damit der Nachschub für die Küche nicht einschläft.
  • Die schon ausgesäten Salatpflanzen müssen vereinzelt werden. Ebenso die vorgezogenen einjährigen Kräuter.
  • Die Rankhilfen für die Gurken, Erbsen und Bohnen sind zwar schon fertig, aber ich möchte sie sicherheitshalber noch einmal überprüfen, damit wir keine bösen Überraschungen erleben wenn die Pflanzen groß sind.
  • Die Kürbispflanzen müssen rechtzeitig zurück geschnitten werden, damit sich nicht zu viele Früchte pro Pflanze bilden. (Vergessen wir jedes Jahr)
  • Häufeln: Natürlich müssen die Kartoffeln noch regelmäßig gehäufelt werden, aber auch bei Tomaten, Paprika, Bohnen und besonders Erbsen hilft es der Standfestigkeit der Pflanzen.
  • Rhabarberblüten nehmen den Pflanzen viel Kraft, sie werden deshalb bis zum Ende der Ernte (Johanni, 24. Juni) regelmäßig entfernt. Übrigens sind Rhabarberblüten essbar. Man dünstet sie wie Brokkoli.
  • Die Tomaten im Gewächshaus müssen regelmäßig ausgegeizt werden (Seitentriebe aus den Blattachseln entfernen). Zum Glück ist das bei der Sorte Small Egg, die draußen steht, nicht nötig. Allerdings möchte ich wieder versuchen Seitentriebe dieser Sorte zu bewurzeln.

Kräutergarten

  • Viele Kräuter können bzw. müssen schon im Juni geerntet und dann getrocknet oder eingefroren werden.
  • Im Juni lassen sich viele Kräuter recht einfach vegetativ vermehren. Meist macht man das, indem man die Pflanzen teilt (z.B. Schnittlauch) oder Stecklinge bewurzelt (z.B. Salbei) oder auch indem man einfach Seitentriebe “absenkt” (z.B. Thymian, Lavendel, Salbei, Bohnenkraut, Rosmarin).

Obst- und Beerengarten

  • Im Juni findet in Birnen- und Apfelbäumen der sogenannte “Junifall” statt. Der Baum wirft überflüssige Früchte ab, die er sonst nur schlecht ernähren könnte. Die verbleibenden Früchte werden aber noch größer und wohlschmeckender, wenn man diesen natürlichen Vorgang unterstützt. Wir versuchen die Früchte soweit auszudünnen, dass sich aus jedem Quirl nur ein bis zwei Früchte bilden.
  • Unsere Weinreben auf dem Balkon müssen eingekürzt werden. Dadurch werden die Beeren größer und aromatischer
  • Die Seitentriebe an den Stämmen der hochstämmigen Beeren müssen entfernt werden
  • Unsere Himbeeren bilden regelmäßig viel zu viel Ruten und Laub, sie müssen einmal ausgelichtet werden
  • Ein paar Heidelbeeren absenken um sie zu bewurzeln.

1 Kommentar zu Unser Gartenkalender: Juni

  • Dieser Post ist schon etwas aelter. Wenn ihr schon Vogelmiere probiert habt, dann habt ihr vielleicht auch schon die Rhabarberbluete zubereitet und wenn ja, in welchem Stadium geerntet und wie gegessen. Wir haben einige Blueten in unserem Rhabarber und wuerden das gerne mal probieren.

    Vielen Dank im Voraus

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