Der Frühling wirft seine Schatten voraus

Am 1. März beginnt der meteorologische Frühling. Huch, der erste März ist ja schon in etwas mehr als einer Woche. Es wird also allerhöchste Zeit, sich wieder etwas intensiver mit dem Garten zu beschäftigen. Und das haben wir am Wochenende ausführlich gemacht.

Gartenrundgang

Trotz des scharfen Kahlfrostes der letzten Wochen sind die Vorboten des Frühlings im Garten schon deutlich zu erkennen. Krokusse und Schneeglöckchen beginnen zu blühen. Der Mangold schießt, der Rhabarber schießt und den ersten Schnittlauch haben wir sogar schon geerntet.

Der Mangold schießt

Hecken schneiden

Heckenschnitt

Heckenschnitt

Das Niedersächsische Naturschutzgesetz (NNatG) sagt in § 37 (Allgemeiner Biotopschutz):

(3) In der Zeit vom 1. März bis 30.
September dürfen in der freien Natur und Landschaft Hecken und Gebüsche heimischer Arten und außerhalb des Waldes stehende Bäume nicht zurückgeschnitten, gerodet oder erheblich beschädigt oder zerstört werden.

Es bleibt also auch nur noch gut eine Woche, um die Hecken zu schneiden. Und da gibt es bei uns in diesem Jahr einiges zu tun. Neben dem normalen Heckenschnitt haben wir uns vorgenommen einen Teil der großen Hainbuchenhecke (die inzwischen eher zu einer Reihe kleiner Bäume heran gewachsen ist) ordentlich zurück zu schneiden. Die Bäume sind groß genug, dass neben ordentlich Material für das Osterfeuer sogar etwas Brennholz abfällt.

Dicke Bohnen säen

In den nächsten Tagen soll es angeblich deutlich wärmer werden. Deshalb haben wir auch gleich die ersten Samen im Freiland ausgebracht. Dicke Bohnen (auch Puffbohnen, Saubohnen, Pferdebohnen oder offiziell Ackerbohnen genannt) mögen es kalt. Sie keimen schon ab zwei/drei Grad Bodentemperatur. Dicke Bohnen können deshalb schon sehr früh gesät werden. Auf maritimen Standorten kann man sie sogar als Winterbohne im Herbst säen. Neben einer frühen Ernte hat der frühe Aussaattermin auch den Vorteil, dass die Pflanzen schon etwas kräftiger sind, wenn sie von den Blattläusen überfallen werden (was zwangsläufig der Fall ist, wenn es erst mal wärmer wird).

Ernten nach dem Mond

"Mondzweige" und "Halbmondzweige"

"Mondzweige" und "Halbmondzweige"

Den Versuch “Mondzweige” mit “Halbmondzweigen” zu vergleichen habe ich jetzt einfach mal ergebnislos abgebrochen. Die blöden Zweige fangen auch nach einem Vierteljahr immer noch nicht an zu nadeln. Naja, ganz ohne Ergebnis ist der Versuch vielleicht doch nicht. Zumindest haben sich die Mondzweige nicht besser (aber auch nicht schlechter) gehalten als die Halbmondzweige.

Siehe auch:

3 Kommentare zu Der Frühling wirft seine Schatten voraus

  • Christina

    Das erste Bild sieht ein bisschen ekelig aus. Erst bei genauerem betrachten erkennt man, dass es sich um Laub handelt. Oder irre ich mich?

    • Jo, das sieht im Moment auch in der Realität nicht besonders appetitlich aus ;-) Das alte Laub soll aber liegen bleiben, weil es eine Zeit lang ganz gut das Unkraut unterdrückt.

  • Das Laub ist nicht nur gut, um das Unkraut zu unterdrücken. Es schützt auch ein wenig die kleinen Pflänzchen vor noch ein paar kalten Tagen.

    Wer übrigens Kinder im Garten hat, sollte jetzt alle Spielgeräte auf die Sicherheit überprüfen, damit sich niemand verletzt, wenn die ersten warmen Tage kommen.

    LG Enna

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