Meerrettich und Wasabi

Meerrettich soll man angeblich nur in den Monaten mit einem R ernten. Keine Ahnung, ob es dafür einen vernünftigen Grund gibt, aber in diesem Frühjahr ist der letzte Monat mit einem R in ein paar Tagen vorbei. Da sich der Meerrettich im Garten sowieso gerade wieder unkrautartig breit macht, sollten wir vielleicht noch schnell irgendein Gericht mit Meerrettichsoße machen.

Meerrettich im Garten

Zu viel Meerrettich!

Der Meerrettich (Armoracia rusticana) ist eine winterharte ausdauernde Staude aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Er ist extrem winterhart, sein Wurzel übersteht Fröste von bis zu -50 Grad ohne abzusterben. Im Garten neigt er dazu sich stark auszubreiten.

Wie fälschlicherweise angenommen wird, ist der japanische Meerrettich (Wasabi) gar kein Meerrettich sondern er heißt auch botanisch Wasabi (Wasabia japonica). Es handelt sich dabei um eine eigenständige Art, die ebenfalls zur Familie der Kreuzblütengewächse gehört.

Die Schärfe, die die Wurzeln von Meerrettich und Wasabi auszeichnen, stammt von verschiedenen Senfölen. Echter Wasabi ist dabei deutlich schärfer als der europäische Meerrettich.

Der Anbau von Meerrettich im Garten ist weitgehend problemlos. Er vermehrt sich selbst über Wurzelstücke (so genannte Fechser) – und das meist viel schneller als erwünscht. Hat man noch keinen Meerrettich im Garten, dann besorgt man sich einfach ein paar Wurzelstücke vom Nachbarn (oder vom Wochenmarkt) und legt sie im frühen Frühjahr an einer geeigneten Stelle etwa 10 bis 15 Zentimeter tief in die Erde. Gewöhnlich wird er sich dann durch nichts davon abhalten lassen aufzulaufen. Auch das Umpflanzen schon aufgelaufener Meerrettichpflanzen ist fast immer erfolgreich.

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