Die Kartoffeln Anfang Juli

Kartoffeln

Kartoffeln Anfang Juli

Unsere Kartoffeln sehen echt spitzenmäßig aus. Nachdem wir im Frühjahr erst mal etliche Pflanzknollen aussortieren mussten, weil sie braunfaul waren und nachdem viele Pflanzen dann auch noch einmal richtig zurück gefroren sind, war damit nicht unbedingt zu rechnen. Die Versorgung für den Winter scheint also gesichert zu sein.

Leider gibt es zu den Kartoffeln auch trauriges zu berichten. Wenn man sich das Foto genauer ansieht, dann steht da vorne rechts eine etwas gelbliche Pflanze.  Leider besteht nicht der geringste Zweifel, die hat sich einen Phytophthora-Pilz eingefangen. Das ist deshalb traurig, weil Kartoffeln auf diesen Pilz auf die einzige für sie vernünftige Art umgeben – sie sterben. Ich vermute, dass alle Pflanzen in zwei, spätestens in drei Wochen am Boden liegen werden. Bis dahin werden sie aber alles in ihrer Macht stehende tun, um ihre Art zu erhalten. Sie werden nämlich soviel Nährstoffe wie sie nur können in die Knollen auslagern.

Übrigens haben sich die Kartoffeln eigentlich recht wacker gehalten. Im Jahr 2007 fanden wir die erste infizierte Pflanze schon am 15. Juni. Im Jahr 2009 war es exaktgenau der selbe Tag wie in diesem Jahr, nämlich der 2 Juli. Und um gleich eine Frage unserer konventionell arbeitenden Leser zu beantworten – nein, jetzt ist es natürlich viel zu spät, um Fungizide einzusetzen. Gegen Phytophthora helfen nur prophylaktische Anwendungen. Das ist auch der Grund, warum konventionell arbeitende Bauern alle zwei Wochen mit der Spritze durch ihre Kartoffeln juckeln müssen.

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