Liebstöckel

Es ist gerade mal einen Monat her, dass hier der letzte Schnee geschmolzen ist. Jetzt spießt überall neues Grün. Wir haben schon frischen Schnittlauch und Bärlauch geerntet und die ersten Radieschen sind auch schon verspeist. Heute habe ich zum ersten Mal Liebstöckel geerntet und ähnlich wie mit dem Bärlauch ein Kräutersalz angesetzt.

Liebstöckel (Levisticum officinale)

Liebstöckel im Frühjahr

Liebstöckel (Levisticum officinale) ist eine winterharte ausdauernde Gewürzpflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Er ist also nahe mit anderen verbreiteten Gewürzpflanzen wie Kümmel, Anis, Koriander, Dill oder  Petersilie verwandt. Aufgrund seines intensiven Geruchs und Geschmacks, der an Maggi-Würze erinnert, wird der Liebstöckel auch als Maggikraut bezeichnet.

Der Liebstöckel stammt wahrscheinlich ursprünglich aus dem Nahen oder Mittleren Osten und kam über das Mittelmeergebiet zu uns.

Die frischen Blätter des Liebstöckels werden ab April bis zum Ende der Vegetationsperiode in der Küche als Gewürz verwendet. Sie können auch ohne großen Verlust an Aroma durch trocknen oder einfrieren konserviert werden. Auch für die Verarbeitung zu Kräutersalz eignet sich Liebstöckel sehr gut.

Die Wurzeln und Samen des Liebstöckels werden in der Naturheilkunde verwendet. Sie sollen harntreibend und schleimlösend wirken und gegen Verdauungsbeschwerden helfen. Während der Schwangerschaft soll Liebstöckel mit Vorsicht genossen werden.

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