Ein schwerer gärtnerischer Fauxpas

Ohjeohje, ich habe vergessen das hohe Gras unter der Marone zu mähen. Deshalb habe ich die letzte Stunde damit verbracht zwei Kilo Maronen aus dem Gras zu pulen.

Maronen

Und weil ich bei diesem Wetter heute auch nicht mähen kann, werde ich die geschätzt zehn Kilo, die noch oben am Baum hängen wohl auch aus dem Gras pulen.

Übrigens sind Maroni laut Wikipedia leicht verderblich. Solltet ihr also interessante Rezepte zum Verwerten oder Konservieren haben, dann immer her damit.

9 Kommentare zu Ein schwerer gärtnerischer Fauxpas

  • Für Fallobst aller Art mißbrauche ich zum rückenfreundlichen & einfachen Einsammeln einen Mist-Boy, der eigentlich zum absammeln von Pferdeäpfeln gedacht ist.
    Klappt hervorglänzend.

  • Na, dann ist Dein “ohjeohje” wirklich gerechtfertigt…
    Mein küchentechnischer Versuch mit gekauften Maroni ging so aus, daß die Hälfte schimmelig oder wurmig war, seitdem habe ich mich da nicht mehr dran getraut.

  • Wir haben zwar keinen Maronenbaum zu Hause, aber dafür in unmittelbarer Nähe viele Rosskastanien, doch diese sind alle von der Miniermotte befallen und sehen schrecklich aus. Es gibt nicht einmal Früchte, die man für hersbtliche Deko verwenden könnte.

    lg kathrin

  • Sisah

    Ich staune, da bringe ich gerade mehrere Kilo Esskastanien aus der Toskana mit, weil wir die sehr gerne mögen, um festzustellen, dass sie auch im nordeutschen Raum sehr üppig gedeihen. Meine Gratulation,habt ihr immer solche Ernten? Ein Kilo kostete übrigens von 4,50 € bis 7,50 (direkt in der Stadt),sind dort also nicht mal billig. Vielleicht lag es daran, dass es dort momentan knochentrocken ist und Kastanien wohl doch mehr Feuchtigkeit für den Fruchtansatz brauchen, und deshalb nicht besonders tragen. In den Kastanienwäldern haben wir nur sehr selten Bäume mit gutem Fruchtansatz gefunden.
    Ich bin auch auf der Suche nach Rezepten für die gesammelten und gekauften Maronis, nur rösten ist ein bißchen langweilig. Suche gerade nach dem Rezept in Kombination mit Quitten, das ich bisher favorisiert habe. Es gibt reichlich Rezepte, bin gespannt, was ihr ausprobieren werdet..also ran an die Arbeit!
    LG
    Sisah

  • Ich bin selbst erstaunt, wie gut unser Baum trägt. Wir haben ihn 2003 gepflanzt und er trägt schon mehrere Jahre lang ziemlich üppig (Siehe Tag Marone). Außerdem ist der Baum auch noch ziemlich schnell ziemlich groß geworden. Dem scheint es hier richtig gut zu gefallen. Der Bericht zu unserem gestrigen Maronenmehl-Versuch folgt noch ;-)

  • Ich habe sie in diesem Jahr einfach roh geschält und dann eingefroren. Man kann sie gut für Bratenfüllungen, aber auch als Gemüse verwenden. Leider sind es nur 1,5 Kilo geschälte Esskastanien geworden, so dass ich nicht viel experimentieren kann.

    Es waren recht viele gammlige und verwurmte dabei und man sollte sie wohl besser innerhalb weniger Tage irgendwie konservieren oder verbrauchen.

  • Oha, die Berichte über verwurmte Maronen häufen sich. Bei uns gibt es sowas zum Glück bisher nicht, aber ich habe sicherheitshalber mal nachgesehen, was man da vorbeugend tun kann.

  • Wir bekommen jedes Jahr die Maronen von einem Bekannten aus dem Rohrpott, bisher aber auch noch wurmfrei. Hoffen wir mal das es so bleibt.

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