Die Johannisbeerblasenlaus

Es geht schon wieder los, unsere Johannisbeeren bekommen die ersten “Blasen”. Dieses Schadbild sehen wir eigentlich in jedem Jahr früher oder später. Es wird durch eine Blattlaus, die Johannisbeerblasenlaus, hervorgerufen. Man findet die Läuse im Frühjahr bei näherer Untersuchung auf der Blattunterseite. Später im Jahr wandern sie auf andere Wirte ab (z.B. die Rote Betonie). Erst im Herbst kommen sie dann zurück auf die Johannisbeeren um ihre Eier auf den Ästen abzulegen.

Johannisbeerblasenlaus

Johannisbeerblasenläuse verursachen – wie der Name schon sagt – durch ihre Saugtätigkeit eine (je nach Farbe der Beeren) gelbliche bis dunkelrote Färbung und eine auffällige blasenartige Aufwölbung auf der Blattoberseite. Weiße Johannisbeeren werden dabei weniger befallen als rote Johannisbeeren.

Bekämpfung

Bei uns verursacht die Johannisbeerblasenlaus keinen erkennbaren Schaden. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass die befallenen Pflanzen besser tragen als die anderen. Wahrscheinlich wird es wohl anders herum sein, nämlich dass die besser versorgten Pflanzen vermehrt befallen werden. Im Prinzip bekämpft man Johannisbeerblasenläuse wie andere Blattläuse auch, nämlich indem man die Nützlinge im Garten wie z.B. Marienkäfer, Florfliegenlarven usw. mit allen Kräften unterstützt.

Unser Garten hat schon seit langem keine künstlichen chemischen Pflanzenschutzmittel mehr gesehen, aber der Vollständigkeit halber: Die Johannisbeerblasenlaus kann auch mit zugelassenen chemischen Mitteln gegen Blattläuse bekämpft werden. Soweit ich weiß sind bei Johannisbeeren nur Kontakt-Präparate zugelassen – man muss also besonders darauf achten mit dem Mittel die Blattunterseite zu benetzen.

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