Die Birnenpockenmilbe

Birnenpockenmilbe

Birnenpockenmilben an jungen Birnenblättern

Zwei unserer Birnenbäumchen sind krank! Zum Glück sind nicht die okulierten Edel-Birnen betroffen, sondern bisher noch nicht veredelte Unterlagen der Sorte Kirchensaller Mostbirne. Das Schadbild hat sich in den letzten Tagen drastisch verschlimmert, deshalb habe ich mal etwas Recherche im Internet betrieben und bin auf den Übeltäter gestoßen – die Birnenpockenmilbe (Eriophyes piri).

Die Birnenpockenmilbe ist eine kleine Gallmilbe, die nur 0,1 bis 0,2 Millimeter groß wird. Die Milben überwintern in den Schuppen der Blattknospen und verursachen schon kurz nach dem Austrieb im Frühjahr zahlreiche kleine flache Bläschen (Pocken, Gallen) an den Blättern. Die Pocken sind zunächst grün bis rötlich und werden später dunkelbraun. Nach einiger Zeit sterben die Pocken ab, bilden braune Nekrosen und trocknen schließlich ein.

Obwohl sich pro Jahr mehrere Generationen der Birnenpockenmilbe entwickeln und weitere Blätter befallen, kommt es offenbar nur selten zu Schäden an den Früchten oder zu ernsten Schäden an der Pflanze selbst. Als erste Gegenmaßnahme wird empfohlen, befallene Blätter frühzeitig zu entfernen, um eine Ausbreitung des Schädlings zu verhindern. Eine weiter gehende Bekämpfung des Schädlings ist jedoch meist nicht nötig.

Na, da bin ich ja etwas beruhigt. Die Geschwindigkeit, mit der sich die Symptome bei den beiden Pflanzen ausgebreitet haben, war nämlich schon etwas beängstigend. Morgen werde ich also erstmal die betroffenen Blätter herausknipsen.

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