Malvenrost an Stockrosen

Stockrosen sind wunderschöne Pflanzen…

Dunkelrote Stockrose Weiße Stockrose Rosa Stockrose Rote Stockrose

.. aber wie ich schon einmal irgendwo erwähnte, neigen Stockrosen ein wenig dazu, im Sommer kreuz und quer im Garten herum zu liegen und sie werden stark vom Malvenrost befallen, was sie auch nicht gerade attraktiver macht.

Die Gartendatenbak empfiehlt, die Stockrosen einfach ein wenig in den Hintergrund zu pflanzen und den Malvenrost nicht weiter zu beachten. Höchst wahrscheinlich ist das tatsächlich die sinnvollste Methode, aber ich wollte doch noch mal kurz nachsehen, was man sonst noch gegen den Malvenrost unternehmen kann.

Malvenrost an einer Stockrose

Malvenrost an einer Stockrose

Der Malvenrost wird von einem Pilz aus der Ordnung der Rostpilze (Pucciniales) nämlich Puccinia malvacearum verursacht. Die Sporen der Pilze überwintern im Boden. Im Frühjahr infizieren sie die frischen Sämlinge der Stockrosen und breiten sich dann schnell im Blattgewebe und Stengeln aus. Die Übertragung auf gesunde Pflanzen erfolgt über den Wind oder durch Tiere und den Menschen.

Wenn man in seinem Garten keine synthetischen Fungizide einsetzt, dann gestaltet sich die Bekämpfung des Malvenrost als recht schwierig. Es wird dazu geraten, die befallenen Blätter frühzeitig herauszuknipsen und im Restmüll zu entsorgen.

Als vorbeugende Maßnahme sollten Stockrosen nicht zu eng gepflanzt werden, damit sie auch im ausgewachsenen Zustand luftig stehen. Der Standort sollte sonnig und winddurchlässig sein, damit die Pflanzen nach Niederschlägen schnell wieder abtrocknen können. Der Boden soll wasserdurchlässig und nährstoffreich sein.

In unserem Garten kann man deutlich sehen, dass die Stockrosen auf den sandigeren und schattigeren Standorten stärker mit Malvenrost befallen sind als die Pflanzen auf den gut versorgten sonnigeren Standorten. Gut versorgte Pflanzen können sich offenbar besser gegen den Pilz zur Wehr setzen als ohnehin schon geschwächte Pflanzen. Einige Autoren empfehlen als Stärkungsmittel auch eine oder sogar mehrere Spritzungen mit Schachtelhalmextrakt.

Die Stockrosen sollten im Herbst der ersten Vegetationsperiode bodennah zurück geschnitten und dann angehäufelt werden. Im Frühjahr des folgenden Jahres solle die angehäufelte Erde dann entsorgt werden, weil sie besonders viele der Malvenrost-Sporen enthält.

Oder man pflanzt die Stockrosen einfach irgendwo nach hinten im Garten und regt sich nicht weiter über den Malvenrost auf. Die oberen Blätter und besonders die Blüten sind nämlich meist nicht befallen und die sehen echt wunderschön aus!

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