Die ersten Schneckeneier

schneckeneier.jpgGestern haben wir noch ein paar Nachzügler-Kartoffeln geerntet. Dabei haben wir dann auch prompt die ersten Gelege mit Schneckeneiern gefunden.

Schnecken sind Zwitter, das bedeutet alle Tiere können jeweils bis zu 400 Eier legen. Gewöhnlich legen sie ihre Eier in größeren zusammenhängenden Gelegen mit bis zu 200 Eiern ab. Die große Anzahl von Eiern pro Tier bewirkt, dass sich die Schnecken in manchen Jahren mit guten Bedingungen geradezu schlagartig vermehren können. Abhängig von der Art schlüpfen die kleinen Schnecken schon im Herbst, oder erst im Frühjahr.

Wenn man ein solches Gelege mit Schneckeneiern findet, reicht es, sie einfach auf der Erdoberfläche zu verteilen. Igel oder Vögel finden die kleinen weißen Perlen sehr schnell und betrachten sie als willkommene Nahrungsergänzung. Natürlich hat es relativ wenig Sinn, im Herbst den ganzen Garten nach Schneckeneiern abzusuchen, aber mit etwas Übung kann man sich ganz gut in die kleinen Schleimer hineinversetzen und findet dann ziemlich viele der Gelege. Bevorzugte Stellen zur Eiablage sind zum Beispiel der Komposthaufen, Wegesränder, Rasenkanten, Steinhaufen, herumliegende Steine, Äste etc. und ganz besonders alle Beete, die mit einer dickeren Mulchschicht bedeckt sind. Es kann sogar sinnvoll sein, extra ein paar dieser bevorzugten Stellen als “Eierfalle” anzulegen.

Als Maßnahmen gegen eine übermäßige Schnecken-Population im Folgejahr sollte man den Komposthaufen im Spätherbst (November) noch einmal umsetzen, ebenso die Flächen, auf die man Frischmaterial (in unserem Fall Pferdemist) zum Mulchen und zur Flächenkompostierung aufgebracht hat.

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