Frosttrocknis

Das Wort Frosttrocknis war mir bisher ehrlich gesagt nicht geläufig, wohl aber das damit bezeichnete Phänomen. Von Frosttrocknis spricht man, wenn Pflanzen im Winter vertrocknen, weil sie aus dem gefrorenen Boden nicht genug flüssiges Wasser aufnehmen können. Das betrifft ganz besonders die wintergrünen Pflanzen, deren Blätter ja auch im Winter viel Wasser verdunsten. Steht kein flüssiges Wasser zur Verfügung, weil der Boden gefroren ist, können diese Pflanzen tatsächlich verdursten. Schäden durch Frosttrocknis entstehen also nicht so sehr durch besonders harten Frost, sondern vor Allem an sonnigen Wintertagen bei gefrorenen Böden.

In unserem Garten sind die Nadelbäume, aber insbesondere die Rhododendren und der wintergrüne Bambus betroffen. Was kann man dagegen tun? Natürlich kann man die betroffenen Pflanzen wässern, solange der Boden noch offen ist. Ist er jedoch tief gefroren, dann muss sich die Pflanze selbst helfen. Man kann sie dabei unterstützen, indem man diese Pflanzen dick mit organischem Material mulcht. Das Mulchen verhindert, dass an sonnigen Tagen zu viel Wasser aus dem Boden verdunstet. Bei starkem Frost sorgt die Mulchschicht auch noch dafür, dass der Boden nicht zu tief durchfriert.

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