Tomaten gießen

Das Gießen der Tomaten ist eigentlich kein Problem. Wie fast alle Pflanzen, von denen man ordentliche Erträge erwartet, sollen sie gleichmäßig feucht gehalten werden. Gelegentliches Abtrocknen (nicht Austrocknen) vertragen Tomaten allerdings sehr gut – das Gießen muss also nicht übertrieben werden.

Staunässe tut den Tomaten nicht gut, also sollte der Boden durchlässig sein. Wenn man seine Tomaten in Töpfe oder Eimer pflanzt, dann müssen diese am Boden mit Löchern versehen werden.

Das Gießen der Tomaten ist also eigentlich kein Problem – wäre da nicht die Krautfäule (Phytophthora infestans). Die Sporen des Pilzes benötigen für ihre Entwicklung eine hohe Luftfeuchtigkeit, eine Temperatur von 18 – 20 Grad und vor allem brauchen sie nasses Laub. Deshalb ist es vorteilhaft, die Tomaten zu überdachen und natürlich muss man beim Gießen aufpassen, dass man die Blätter der Tomaten nicht benetzt.

Tomaten gießen

Blumentöpfe für's Gießen der Tomaten

Bei uns hat es sich bewährt, die unteren Blätter der Tomatenpflanzen zu entfernen. Außerdem buddeln wir neben jeder Pflanze einen Blumentopf ein. So verhindern wir, dass beim Gießen Wasser und Erde (mit den darin enthaltenen Pilzsporen) gegen die Pflanzen spritzt.

Siehe auch:

Weblinks:

5 Kommentare zu Tomaten gießen

  • brnbrt

    Schöne Gärtner/in, schöne Fotos und noch schönere Beiträge.

    Viel Glück und weiter so.

  • Tomaten giessen ist solange kein Problem, als die Blätter nicht nass werden. Sind die Blätter nass, dann besteht die erhöhte Gefahr, dass Viruskrankheiten und die Kartoffelfäule übertragen werden.
    Aus diesem Grund werden im professionellen Anbau die Tomaten auf Walme gepflanzt, und damit die Blätter beim Bewässern nicht nass werden, eine Tropfbewässerung in den Boden eingezogen.
    Um bei grosser Feuchtigkeit das überschüssige Wasser auf den Blättern zu binden, hat es sich bewährt, die Tomaten regelmässig mit Steinmehl zu bestäuben.

    • Stimmt, ich kann da auch wirklich unsere Methode mit den eingelassenen Blumentöpfen empfehlen. Die Blätter der Tomaten müssen einfach immer trocken bleiben. Mit Braunfäule an Tomaten hatten wir hier deshalb eigentlich nie größere Probleme.

      Mit Viruskrankheiten übrigens auch nicht. Soweit ich mich erinnere werden die durch Tripse und Blattläuse übertragen – die haben wir in den Tomaten auch nicht. Mag sein, dass das ebenfalls an den trockenen Blättern liegt.

  • Anna

    Sind das Plastetöpfe? Dann versickert das Wasser recht schnell oder? Hier steht das man Tntöpfe nehmen soll da das Wasser langsam versickert http://www.hilfefuchs.de/garten/tomatenpflanzen-bewassern-so-wirds-gemacht ist das Quatsch? Weil ich müsste mir extra welche kaufen.

    • Hmm, Tontöpfe haben aber doch auch Löcher im Boden. Da läuft das Wasser doch ganz genau so schnell ab. Oder soll man sich spezielle Töpfe ohne Löcher besorgen? Ungeachtet dessen sind Tontöpfe aber natürlich aus ästhetischen Gründen eindeutig vorzuziehen.

      Mir persönlich macht es nichts aus, dass das Wasser relativ schnell in den Boden einsickert. Da soll es ja schließlich hin. Wenn man möchte, dass das Wasser langsamer in den Boden sickert, dann könnte man die Töpfe vielleicht mit etwas Erde befüllen. (Bei uns sammeln sich darin übrigens mit der Zeit aufgelaufene Unkräuter und die Geiztriebe, das trägt noch etwas zur Düngung bei)

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