Die letzten Kartoffeln verwerten – Pommes Frites selbst gemacht

Die ersten Knollen unserer eingelagerten Speisekartoffeln beginnen zu keimen. Wenn Kartoffeln erst mal anfangen zu keimen, dann lässt sich das nur schwer aufhalten. Es wird also höchste Zeit sie zu verbrauchen.So ganz einfach ist das aber auch nicht, denn aus unerfindlichen Gründen haben wir noch gut 20 Kilogramm Kartoffeln übrig.

Kartoffelsuppe

Kartoffelsuppe zum Einfrieren

Natürlich könnten wir einige von den Kartoffeln pflanzen, aber Pflanzkartoffeln kaufen wir lieber in jedem Jahr neu (die liegen schon zum Vorkeimen vor der Balkontür). Salzkartoffeln oder KaPü kann man auch nicht jeden Tag essen, also ist etwas Kreativität gefragt. Vorgestern haben wir erst mal zehn Liter Kartoffelsuppe eingefroren. Die gibt es dann im Sommer, wenn wir hungrig aus dem Garten kommen und keine Lust mehr haben zu kochen.

Was geht sonst noch? Kartoffelpuffer, Rösti, Kroketten, Pommes usw. usw. Aha, wir müssen also vielleicht doch mal wieder unsere verstaubte Friteuse aus dem Abstellraum holen. Zumindest Pommes Frites sind auch nach einem arbeitsreichen Tag im Garten schnell gemacht – gesagt, getan:

Rezept: Pommes Frites

Pommes Frites

Selbst gemachte Pommes Frites

Zutaten:

  • Kartoffeln
  • Pommes-Gewürz (siehe unten)

Zubereitung:

Die Zubereitung von Pommes Frites in der Friteuse ist denkbar einfach. Man schält die Kartoffeln und schneidet sie in dünne Stifte, dann frittiert man sie etwa 10 bis 12 Minuten lang bei 150 Grad. Anschließend gibt man die goldbraunen Pommes auf Küchenpapier und versucht soviel wie nur möglich von dem Fritieröl (oder Fritierfett) abzutupfen.

Wir haben auch schon andere Zubereitungsarten (wie zum Beispiel die Kartoffeln vorher halbgar vorzukochen, oder sie vorzufrittieren) ausprobiert. Wir finden aber, dass diese Methoden keinen entscheidenden Vorteil bringen, also machen wir uns die Arbeit nicht unnötig schwer.

Ganz entscheidend ist allerdings das Würzen der Pommes Frites. Natürlich kann man es dabei belassen sie nach dem Frittieren einfach mit Salz zu würzen. Richtig lecker werden sie aber mit einem Pommes Frites Salz. Wir mischen dafür einen Teelöffel Salz mit einem Teelöffel edelsüßen Paprika, einem halben Teelöffel Pfeffer und einen halben Teelöffel Curry. Diese Salzmischung eignet sich übrigens auch hervorragen zum Frühstücksei.

7 Kommentare zu Die letzten Kartoffeln verwerten – Pommes Frites selbst gemacht

  • Hier noch ein paar Ideen zur Kartoffelverwertung
    - Gnocchi
    - Schupfnudeln
    - Plinsen

    So werden die 20kg doch bestimmt bald alle.

  • Einen Tip habe ich auch: Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen.

  • Hmmm, lecker, hoffentlich reichen die 20 Kilo um alle Kartoffelgerichte durchzuprobieren ;-)

  • Das ist auch meine liebste Pommes-Würzmischung;-)
    Ich beneide euch ein wenig um die vielen Kartoffeln! Das Problem mit dem Verwerten hätte ich auch gerne mal. Leider ist der Platz für Kartoffelanbau bei uns einfach nicht vorhanden.
    Liebe Grüße, Margit

  • Ingo

    Ich bevorzuge es, die Pommes im Backofen zu machen. Der Trick ist, sie erst 10 Minuten bei ca. 200 Grad zu backen, dann abkühlen zu lassen und dann nur nochmal kurz in den Ofen. So werden sie außen schön braun und knusprig und bleiben innen weich. So spart man sich auch das viele Rumgepansche mit dem Öl und natürlich die Friteuse :-) Aber jeder, wie er es mag.

  • Wir machen es auch so wie Ingo allerdings etwas anders – erst für 15-20min bei 120-130° und dann 10 min abkühlen lassen und dann für 10 Min bei 200 Grad.
    Es kommt auch auf die Kartoffelsorte an. Da wir im Garten keine Kartoffeln anbauen, haben wir im Supermarkt öfter mal andere Sorten zur Auswahl – manche Sorten eignen sich hervorragend für Pommes weil die Pommes dann innen schön weich werden und außen schön knusprig. Welche Sorten das genau sind weiß ich leider nicht mehr – Belana ist aber eher eine der weniger geeigneten. Das heißt nicht, dass man die nicht nehmen kann aber die Pommes werden einfach nicht optimal.

    Übrigens nehmen wir den Backofen für die Pommes. Hier habe ich festgestellt, dass vorheriges Salzen einen positiven Einfluss auf die Kruste hat.

    • In der Landwirtschaft werden sogar spezielle Pommes-Sorten (z.B. Agria, Freya, Marena usw.) angebaut. Die müssen besonders groß sein. Außerdem sollen sie viel Stärke und wenig Zucker enthalten. Viel Stärke, damit die Pommes schön knusprig werden und wenig Zucker damit sie nicht zu braun werden.

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