Es wird kaum jemanden geben, der heute über 40 ist und die Marke TRi TOP nicht kennt. In den 70ern, bevor Limonaden und Cola die Haushalte erobert hatten, war TRi TOP der Getränkesirup schlechthin. Etwas ähnliches, nämlich selbst gemachter Johannisbeersirup, hat sich in unserem Haushalt bis heute erhalten. Besonders ich trinke das ganze Jahr über von morgens bis abends Wasser mit einem Schuss Himbeer- oder Johannisbeersirup.
Rezept: Johannisbeer-Sirup
- 2 Liter Saft aus frischen Johannisbeeren
- 1 Kilogramm Zucker
Die Johannisbeeren werden im Dampfentsafter entsaftet. Anschließend wird dem gewonnenen Saft im Verhältnis 2:1 normaler Haushalts-Zucker hinzugefügt und das Ganze aufgekocht. Zuletzt wird der heiße Saft in die heißen Flaschen gefüllt und die Flaschen werden verschraubt.
Siehe auch:
- Johannisbeergelee, Jostabeerengelee, Holunderblütengelee, Waldmeistergelee, Quittengelee
- Johannisbeermarmelade, Erdbeermarmelade, Quittenmarmelade
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Hallo aus Münster, ich werde meinen Johannisbeersaft so wie sie beschrieben haben
verarbeiten,ich hatte nur gedacht es müßte mehr Zucker dazu.Der Himbeersierup
aus dem Laden ist doch so dickflüssig,die beschriebene Zuckermenge habe ich sonst
auch für normalen Saft genommen
Lieben Gruß H. Wessling
Hallo Heti, eigentlich ist ja Mailin unsere Sirup-Expertin, aber vielleicht kann ich als “Hauptabnehmer” ja auch ein paar Worte dazu sagen: Ich finde, der Sirup schmeckt so wie er ist ganz ausgezeichnet. Allerdings mag ich es auch gerne leicht säuerlich. Ich denke, wenn man es eher süßer mag, dann kann man die Zuckermenge problemlos erhöhen. Weniger Zucker würde ich aber andererseits nicht nehmen, weil der Zucker den Sirup ja auch haltbar machen soll.
Liebe Grüße, Heiner
Johannisbeeren haben einen hohen Gelieranteil! Zum Gelee und Marmelade machen wird dazu auch weniger Zucker genommen. Wenn beim Sirup machen das Verhältnis Saft zu Zucker wie üblich ( auf 1,5 l 2kg Zucker) genommen wird, kann es passieren, dass der Sirup geliert (leider eigene Erfahrung!!).
Lg Sabine
Hier beim Sirup haben wir natürlich keinen Gelierzucker sondern normalen Zucker genommen. Wenn man Johannisbeergelee oder -marmelade macht muss man wirklich aufpassen. Am Besten immer einen Geliertest machen.