Apfelrotkohl

Rotkohl

Rotkohl

Das eigene Gemüse aus unserem Garten neigt sich langsam dem Ende zu. Neben dem Mangold, einigen Möhren, Rote Bete usw. zählten bis gestern auch noch ein paar zurück gebliebene Köpfe Rotkohl dazu. Wie gesagt, “bis gestern“, denn bei seinem Anblick bekamen wir Appetit und haben ihn geerntet.

Wir essen Rotkohl meistens gekocht als Gemüse  zu Kartoffeln, Soße und Braten oder Frikadellen, er eignet sich aber auch sehr gut als Rohkostsalat.

Rezept: Apfel-Rotkohl

  • 1 Kopf Rotkohl, ca. 1 kg
  • Zitronensaft
  • 3 EL Zucker
  • Salz, Pfeffer
  • 1 große Zwiebel
  • 1 großer Apfel (z. B. Boskop)
  • 60 ml trockener Rotwein
  • 6 Gewürznelken
  • 5 Lorbeerblätter
  • Schmalz

Den Rotkohl von den äußeren Blättern befreien, vierteln und den Strunk rausschneiden. Dann den Kohl in Streifen schneiden.

Den Rotkohl in einer Schüssel mit Zitronensaft, Zucker, Pfeffer und Salz vermischen und abschmecken. Durch das kalte Würzen soll die rote Farbe im Kohl erhalten bleiben.

Die Zwiebel und den geschälten Apfel würfeln. In einem großen Topf Schmalz zerlassen, die Zwiebel andünsten und anschließend den Kohl zugeben. Die Apfelwürfel, die Lorbeerblätter und die Nelken zugeben. Mit dem Wein angießen und notfalls noch etwas Wasser zugeben.

Den Kohl ca. 1- 1,5 Stunden köcheln lassen und noch mal abschmecken.

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4 Kommentare zu Apfelrotkohl

  • Sisah

    Lecker, lecker. Meine beiden Rotkohlköpfe werden demnächst ebenfalls verarbeitet, gestern habe ich eine interessante Variante der Verarbeitung im Fernshen gesehen. Sie verwendeten dort Holunderbeerensaft bei der Zubereitung und ließen den Kohl vorher über Nacht mit den von Dir gleichfalls genannten Zutaten erst ‘marinieren’. Mir schmeckt selbst gemachter Rotkohl meist erst nach Wiedererwärmung, vielleicht erreicht man ja denselben Geschmackseffekt durch diese Methode.
    LG
    Sisah

  • Holundbeerersaft, das hört sich wirklich lecker an. Müssen wir auch mal ausprobieren!

    Noch kurz zwei Anmerkungen meinerseits:

    • Unsere Bosköpper sind wirklich richtig groß. Ich habe eben mal einen auf die Waage gelegt, er wog 240 Gramm. Wenn die Äpfel kleiner sind, dann dürfen es auch ruhig zwei Stück sein.
    • Und mit dem Schmalz sollte man etwas herum experimentieren. Zu wenig, dann fehlt irgendwie die “Fülle” im Geschmack. Aber es darf auch nicht zu viel sein, so dass das Schmalz durchschmeckt. Irgendwo dazwischen gibt es ein leckeres Optimum.
  • Steven

    Rotkohl ist einfach super. Ich baue dieses tolle Gewächs auch in meinem Gartenshop an. Immer wieder klasse! Das mit dem Holunderbeerensaft habe ich auch schon mal gelesen!

  • Irgendwie reicht es mir langsam mit den Kurzkommentaren von irgendwelchen Internet-Shop-Betreibern! Ab sofort werde ich Links auf rein kommerzielle Webseiten in Kommentaren nicht mehr freigeben.

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