Kürbisrezepte

Oje, die Kürbisse im Garten werden täglich größer und wir haben noch nicht einmal die eingefrorenen Vorräte vollständig aufgebraucht. Gestern hatte ich mir nun vorgenommen ein großes Loch in diese Vorräte zu reißen, und zwar ohne eine Kürbissuppe zu kochen – die hatten wir in letzter Zeit nämlich schon zwei mal.  Ich entschied mich für ein Kürbis-Kässpätzle. Im Eifer des Gefechts hatte ich aber viel zu viel Spätzleteig angerührt. Kein Problem, ich mischte einfach  noch etwas mehr Mehl und etwas Hefe in den Teig und machte aus dem Rest gleich noch ein Kürbisbrot.

Rezept: Kürbis-Spätzle

Zutaten:

  • 500 g Kürbis
  • 500 g Mehl
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 3 Eier
  • Salz, Pfeffer, evtl Muskatnuss

Zubereitung:

Der geschälte und grob zerkleinerte Kürbis wird in der Gemüsebrühe etwa 20 Minuten lang gekocht. Achtung, Hokkaidos müssen natürlich nicht geschält werden! Wenn die Kürbisse weich sind, werden sie mitsamt der Gemüsebrühe fein püriert und mit Salz, Pfeffer und ggf. Muskatnuss gewürzt. Nachdem das Kürbis-Püree abgekühlt ist gibt man die Eier und das Mehl dazu und verarbeitet das Püree mit dem Knethaken des Handmixers zu einen glatten Spätzle-Teig. Nun bringt man in einem großen Topf Salzwasser zum Kochen und reibt oder schabt den Teig portionsweise hinein. Ich hatte dabei das Gefühl, dass die Kürbis-Spätzle etwas länger kochen müssen (ca. 3 Minuten) als normale Mehl-Spätzle. Die fertigen Spätzle können wie normale Spätzle verwendet werden, zum Beispiel mit Parmesan und einer Tomatensoße oder in Paniermehl geröstet oder wie bei uns als Kässpätzle – lecker, ich bekomme schon wieder Hunger!

Rezept: Kürbisbrot

Kürbisbrot

Am besten schmeckt Kürbisbrot, wenn es ganz frisch aus dem Ofen kommt.

Wenn vom Spätzleteig noch etwas übrig bleibt, kann er schnell durch Zugabe von Hefe und weiterem Mehl zu einem Teig für Kürbisbrot verarbeitet werden. Hier aber unser Standardrezept für Kürbisbrot:

Zutaten:

  • 300 g Kürbis
  • 500 g Mehl
  • 125 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 Würfel Hefe

Zubereitung:

Den Kürbis (Hokkaidos wieder inclusive Schale) in der Gemüsebrühe kochen und pürieren. Anschließend auch die anderen Zutaten (Mehl, Butter, Salz, Zucker, Hefe) hinzu geben und alles ordentlich durchkneten. Wenn der Teig dann zu fest ist, etwas Milch zugeben. An dieser Stelle sollten wir unbedingt auf Mailin hören, die sagt nämlich: “Wenn man Kürbisbrot ohne Form backt, dann wird das ein Fladenbrot!”: Wir legen den Teig also in eine gefettete Kastenform und lassen ihn eine halbe Stunde gehen. Bevor der Teig in den Ofen kommt, sollte man ihn oben ein paar mal diagonal einschneiden, weil er stark aufgeht. Der Teig wird nun ca. 40 Minuten bei 180° C (Umluft) gebacken und fertig ist das köstliche Kürbisbrot.

Siehe auch:

2 Kommentare zu Kürbisrezepte

  • Sus

    Danke für die Erinnerung: bei mir dümpelt auch noch ein Paket Kürbisfleisch im Gefrierschrank herum. Ich glaube, das Kürbis-Brot werde ich ausprobieren. :-)

    Liebe Grüße, Sus

  • Nachgebacken ……

    Heiner von Wir sind im Garten hat mich dran erinnert, daß auch bei mir noch ein Paket Kürbis im Gefrierschrank schlummert. Da habe ich die Gelegenheit genutzt und auch gleich sein Rezept für Kürbisbrot nachgebacken. Und damit es au…

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