Rhabarbergelee und Rhabarbersirup

Wie schon berichtet haben wir am Wochenende ordentlich Rhabarber geerntet und mit dem Dampfentsafter entsaftet. Und was haben wir mit dem Saft gemacht? Hier die Rezepte für zwei unterschiedliche Rhabarbergelees und Rhabarbersirup.

Rhabarbergelee und Rhabarbersirup

Rhabarbergelee und Rhabarbersirup

Ich mag Rhabarber sowieso gerne, kein Wunder also, dass ich auch die Gelees gerne mochte. Aber sogar Mailin, die von Rhabarber eigentlich eher nicht so begeistert ist, fand beide Gelees lecker. Der Geschmackstest des kalten Sirups steht noch aus, aber in warmem Zustand macht er den Eindruck, als würde er bestens zu Vanillepudding passen.

Rezept: Rhabarbergelee à la Heiner

Zutaten:

  • 0,75 Liter Rhabarbersaft (beim Entsaften leicht gesüßt)
  • 500 Gramm Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Der Saft des Rhabarbers wird zusammen mit dem Gelierzucker aufgekocht. Dabei entsteht etwas Schaum, den wir abgeschöpft und in ein Extra-Glas gefüllt haben. Nachdem das Gelee vier Minuten lang gekocht hat macht man eine Gelierprobe und gibt ggf. noch etwas Gelierzucker oder Saft hinzu. Anschließend kann das Rhabarbergelee in die vorbereiteten (im Backofen sterilisierten) Gläser gefüllt werden – fertig.

Rezept: Rhabarbergelee raffiniert à la Mailin

Zutaten:

  • 0,70 Liter Rhabarbersaft (beim Entsaften leicht gesüßt)
  • 50 ml Amaretto
  • 1 Vanilleschote
  • 1 TL Zimt
  • 500 gr. Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Den Saft mit dem Amaretto, dem Zimt und dem ausgekratzten Mark der Vanilleschote in einen Topf geben. Den Gelierzucker einrühren. Vier Minuten sprudelnd kochen lassen. Nach einer Gelierprobe das Gelee heiß in sterilisierte Gläser füllen.

Rezept: Rhabarbersirup

Zutaten:

  • 1 Liter Rhabarbersaft (beim Entsaften leicht gesüßt)
  • 500 Gramm Zucker

Zubereitung:

Der Rhabarbersaft wird zusammen mit dem Zucker aufgekocht und anschließend in die vorbereiteten Saftflaschen abgefüllt – fertig.

Im Internet hatte ich einige Rezepte gefunden, in denen der Saft etwas mit Wasser oder Apfelsaft verdünnt wird. Ich finde aber, dass das keine Gute Idee ist. Es ist ja gerade der Vorteil von Sirup, dass er sehr konzentriert ist und deshalb weniger Platz benötigt. Verdünnen kann man ihn immer noch, wenn man ihn verbraucht.

Siehe auch:

1 Kommentar zu Rhabarbergelee und Rhabarbersirup

  • Hallo,
    ich habe von zwei Freundinnen verschiedene Rezepte von Rhabarberlikör bekommen. Die Grundmenge sind immer 3kg Rhabarber – einmal allerdings mit echten Vanilleschoten und 1,5kg Zuckerr, das andere mit 2,5 kg Zucker und Vanillearoma. Hast du den Likör schon einmal hergestellt? Welches der beiden Rezepte ist besser? Kannst du mit einen Rat geben?
    Danke

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