Meerrettichsoße

Der Mehrrettich schießt

Der Meerrettich treibt

Wie nicht anders zu erwarten, hat sich der Meerrettich auch im letzten Jahr wieder viel stärker ausgebreitet, als er sollte. Und jetzt treibt er schon wieder (sein Unwesen). Es wird Zeit ihn wieder etwas in seine Schranken zu verweisen.

Mit Meerrettich (Kren) kann man eine Menge interessanter Gerichte zubereiten. Das reicht von Fleischgerichten (z.B. Tafelspitz) über alle möglichen Dipps bis hin zu Süßspeisen und Speiseeis.

Richtig wohlschmeckend ist das alles aber nur mit frischem Meerrettich. Meerrettich (und auch Wasabi) aus Tuben behält zwar seine Schärfe, er verliert aber viel von dem feinen Meerrettich-Geschmack.

Wie gesagt, unser Meerrettich im Garten muss in seine Schranken verwiesen werden, also gab es hier gestern Kartoffeln, Gemüse und – na was wohl – Meerrettichsoße.

Mehrrettich reiben

Meerrettich reiben

Rezept: Meerrettichsoße

Zutaten:

  • 100 Gramm Meerrettich
  • 100 Gramm Butter
  • 100 Gramm Mehl
  • 0,5 Liter Milch
  • 0,5 Liter Gemüsebrühe
  • etwas Zucker

Zubereitung:

Meerrettich ist scharf wie Hölle! Trotzdem müssen die Wurzeln geschält und fein gerieben werden. Wenn Du schon beim Zwiebelschneiden Probleme bekommst, dann bekommt Du bei Meerrettich garantiert Probleme! Es ist also ratsam beim Reiben der Wurzeln eine Taucherbrille zur Hand zu haben. Wir reiben den Meerrettich deshalb am liebsten mit der Küchenmaschine. Dann kommt es auch nicht so auf die Menge an und wir können zusätzlich ein paar Portionen des geriebenen Meerrettichs einfrieren.

Die Butter wird in einem Topf erhitzt, bis sie geschmolzen ist. Dann wird das Mehl nach und nach mit dem Schneebesen eingerührt bis es beginnt Klumpen zu bilden. Anschließend wird unter heftigem Rühren langsam zunächst die Brühe und danach die Milch dazu gegeben.

Wenn das ganze wieder kocht kommt etwas Zucker und der Meerrettich dazu. Die angegebene Menge Meerrettich (100 Gramm) ist nur ein Anhaltspunkt. Die Schärfe variiert offenbar je nach Jahreszeit und Anbaubedingungen stark. Es ist also unbedingt nötig die Soße abzuschmecken.

Mehrrettich einfrieren

Meerrettich einfrieren

Meerrettich einfrieren

Man kann Meerrettich gut einfrieren. Am besten soll es sein, wenn man ganze ungeschälte Wurzeln einfriert. Allerdings hat das den Nachteil, dass sie vor dem Gebrauch dann erst ganz auftauen müssen, um sie reiben zu können. Deshalb frieren wir den Meerrettich in gebrauchsfertig geriebenem Zustand ein.  Auch wenn es dadurch möglicherweise zu Geschmackseinbußen kommt, schmeckt der eingefrorene Meerrettich in der meerrettichlosen Zeit (Monate ohne ‘R’) wesentlich besser als Tuben-Meerrettich.

Siehe auch:

4 Kommentare zu Meerrettichsoße

  • Auf die Idee, geriebenen Kren (so heißt er hier bei uns in Ö) einzufrieren, bin ich noch nie gekommen. Hatte gedacht, er würde alle Schärfe verlieren. Gut zu wissen, dass dem nicht so ist!
    Liebe Grüße, Margit

  • Tja man lernt nie aus, frau auch nicht :-) Schliesse mich Margit an, gut zu wissen.

    LG,
    Nadine

  • Tolle Tips :o) Ich wusste auch nicht das man Meerrettich einfrieren kann ohne das er an Geschmack verliert.
    Das Rezept werde ich sicher ausprobieren wenn ich meinen eigenen M-Rettich ernte :o)

    Lieben Gruß Nicole

  • Walter Mitterhuber

    Grias eich,
    hätte eine große Bitte. Würde einige Meerrettich Kren Fechser brauchen
    Vielleicht könnt ihr mir aushelfen. Würde gerne zwei drei Stauden kren haben für selbsternte.Danke.
    MfG.

    Walter Mitterhuber

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