Recycling für den Garten

Als ich eben diesen Artikel bei Wildwuchs unter Aufsicht las, musste ich schmunzeln. Offenbar sind wir nicht die einzigen, die nicht alles gleich wegwerfen. Wenn ich mich bei unseren Garten-Utensilien so umsehe, dann ist ganz schön viel dabei, was bei Nicht-Gärtnern vielleicht gleich im Hausmüll gelandet wäre. Hier mal eine unvollständige Liste der Dinge die sich bei uns im Laufe der Zeit angesammelt haben:

Recycling Eimer

Recycling: Tsatsiki-Eimer

Schmunzeln musste ich bei dem Artikel, weil mir die Vogelfutter-Behälter irgendwie bekannt vorkamen. Soweit ich mich erinnere enthielten die Mini-Eimer bei uns nicht Kartoffelsalat, sondern Tsatsiki. Ansonsten scheinen unsere Behältnisse aber genau die gleichen zu sein, wie bei den SchneiderHeins. Wir benutzen diese kleinen Eimer im Garten beim Sammeln von Samen oder zum Aufbewahren von allen möglichen Kleinkram.

Ein weiteres wichtiges recyceltes Behältnis für die Gartenarbeit sind Gemüseschalen auf den folgenden Fotos. Ursprünglich werden in diesen Schalen Möhren und anderes Gemüse verkauft. Durch eine liebe alte Freundin, die bei einem Partyservice arbeitet, haben wir glücklicherweise ziemlich viele von diesen Schalen. Wir benutzen sie gerne im Frühjahr als Minigewächshaus bei der Anzucht von Pflanzen. Auch zum Aufbewahren von Krimskrams im Gartenhaus eignen sie sich bestens.

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Auch die Plastikkisten eignen sich bestens für alle Möglichen Arbeiten im Garten. Eigentlich werden sie verwendet um Pilze und anderes Gemüse vom Erzeuger zu Großverbrauchern zu transportieren.

Pilz-Kisten

Im Laufe der Zeit haben sich bei uns auch unzählige gebrauchte Plasik-Pflanztöpfe angesammelt. Tontöpfe sind sicherlich cooler, aber wenn man viele Pflanzen vorzieht, dann muss man bei Tontöpfen ganz schön schleppen. Und auch die große Anzahl an Pflanzsteckern, die man im Frühjahr bei der Vorzucht benötigt muss man nicht unbedingt kaufen. Da eignen sich auch zerschnittene Plastikreste.

Bellis im Gewächshaus Pflanzstecker

Siehe auch:

4 Kommentare zu Recycling für den Garten

  • Jetzt musste ich aber herzhaft lachen. Die Eimer sehen sich sehr ähnlich ;-) Und solche Plastikschalen stehen bei uns und auch bei meiner Mutter in der Garage: Zum Moos sammeln, zum Transport von Pflanzen von einem Garten zum anderen, für Fallobst, natürlich in Kombination mit Eierkartons als Aussaatschalen und andere zig Möglichkeiten.
    Wer einen Garten hat, der kann viel gebrauchen und noch viel mehr umnutzen – wohl wahr. Es muss nicht immer gleich alles in neu gekauften Shabby-Chic verpackt werden. Alte Baustahlgewebereste sind prima Rankgerüste und selbst ein altes Staubsaugerrohr wird noch zu einer jahrelang haltbaren Einschlaghülse für Pflanzstäbe. So etwas habe ich von klein auf bei meiner Mutter gelernt und finde es immer noch selbstverständlich. Nur hieß das damals sparsam und nicht recycling ;-)
    Amüsierte Grüße
    Silke

  • Die Gemüseschalen kommen mir doch sehr bekannt vor ;-). Stehen im Moment bei uns auch auf allen Fensterbänken und eignen sich wirklich hervorragend als Minigewächshaus :-). Für diese Gemüsekisten haben wir leider keine Quelle, die könnte ich auch sehr gut gebrauchen. Kleine Plastiktöpfe gibt es auch auf dem Friedhof. Besonders günstig ist die Woche vor Feiertagen (z.B. jetzt vor Ostern). Da werden alle Gräber neu bepflanzt und die übriggebliebenen Töpfchen findet man im Müll. Fröhliches Recycling, Brigitta

  • Bert Beet

    Mit ein bisschen Fantasie und Originalität kann man die Dinge ganz nützlich wieder verwerten. Und die Umwelt freut sich! Also Leute: nachdenken!

    LG,
    Bert

  • Tim

    Hallo Heiner,
    vielen Dank für die schönen Recycling-Tipps. Bin immer wieder auf der Suche nach neuen Ideen, wie man aus alten Bechern und Plastikeimern noch etwas sinnvolles basteln kann… der Umwelt zuliebe!
    So habe ich jetzt auch ein Argument mehr, mir eine Portion Tzatziki zu gönnen. :-D

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