Regen machen

Seit meinem Artikel zu den Oster-Wetter Aussichten Ende März hat es hier ein einziges Mal ein ganz klein wenig geregnet und es ist keine Besserung in Sicht. Gestern stieg die Anzahl an Gießkannen voller Teich-Wasser, die ich im Garten herumgeschleppt habe zum erstem mal über 25 – also habe ich eine alte Tradition gebrochen und unser Schlauchsystem schon vor den Eisheiligen installiert.

Unser Pumpenhaus ;-)

Unser Pumpenhaus ;-)

Wenn wir den Garten beregnen – und wir versuchen das auf ein Minimum zu begrenzen – dann beziehen wir das Wasser aus unserem uralten Brunnen am Wohnhaus. Dieser Brunnen liefert sehr zuverlässig auch in den längsten Trockenperioden frisches Wasser.

Leider muss das Wasser aber ein ganzes Stück weit bis in unseren Gemüsegarten gepumpt werden. Da man die Schläuche ja nun auch nicht unbedingt querfeldein durch den ganzen Garten ziehen will, kommt eine Strecke von bis zu 250 Metern zusammen. Diese Schläuche verlegen wir immer im Frühjahr unter den Hecken und sammeln sie dann erst im Herbst wieder ein.

Schlauchkupplungen

Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Schlauch-Kupplungssystemen. Wenn man die sehr einfache und etwas umständlich zu handhabende Holländerverschraubung einmal beiseite lässt, dann haben sich im Gartenbereich zwei Arten von Kupplungen durchgesetzt, die wir beide im Einsatz haben.

GEKA Kupplungen

Früher hatten wir überall die sogenannten GEKA-Schlauchkupplungen aus Messing oder Edelstahl installiert. Diese Kupplungen sind sehr widerstandsfähig gegen Korrosion und mechanische Zerstörung. Die Verbindung löst sich auch unter stärkerem Zug nicht.

Die GEKA-Kupplungen haben aber den Nachteil, dass man sie nicht Trennen oder Verbinden kann, solange noch Druck auf dem Schlauch ist. Dazu kommt, dass man zum Bedienen der GEKA-Kupplungen relativ viel Kraft aufwenden muss und dass sie relativ teuer sind.

Diese Kupplungen setzten wir deshalb nur noch überall dort ein, wo die Schläuche längere Zeit nicht voneinander getrennt werden müssen, wie zum Beispiel an der Pumpe oder unter den Hecken.

Gardena Kupplungen

Seit einigen Jahren sind wir im täglichen Gebrauch auf das Gardena Steckkupplungssystem umgestigen. Die Kupplungen gehen zwar wesentlich leichter kaputt, aber man muss nicht erst die Pumpe abstellen, wenn man man mal kurz irgendetwas umstecken möchte – sie lassen sich auch unter Druck bedienen. Inzwischen gibt es viele Firmen, die Kupplungen und Zubehör anbieten, dass mit dem Gardena-System kompatibel ist, was dem Preis dieser Teile sehr zugute kommt. Im Frühjahr haben wir zum Beispiel zwei Y-Stücke (Verteiler) aus Aluminium für jeweils 1,50 Euro erstanden, was ich sehr angemessen fand.

Regner

Inzwischen gibt es im Gartenbereich eine Vielzahl von Regnern mit teilweise bemerkenswerten Namen – Schwinghebelregner, Vielflächenregner, Turbinenregner, Perl-Regner, Rotor-Sprühregner und wer weiß was sonst noch alles für Regner.

Wenn ich das alles richtig verstanden habe, dann haben wir einen Impuls-, Kreis- und Sektorenregner und einen Viereckregner. Der Viereckregner hat den Vorteil dass man damit gut bis in die Ecken beregnen kann und dass man nicht so viel überlappen muss, weil er eben genau ein Viereck beregnet.

Da unser Viereckregner gelegentlich einfach unmotiviert stehenbleibt und damit zum Strichregner wird, benutzen wir lieber den Impuls-, Kreis- und Sektorenregner. (Ich nenne den jetzt einfach mal Kreisregner). Da er Kreise beregnet, muss man bei diesem Regner immer etwas überlappen.

Offiziell muss man diese Regner immer auch am Rand und in den Ecken des Gartens aufstellen und dort nur einen halben oder viertel Sektor beregnen, in der Praxis unterbleibt das aber oft. Das führt dazu, dass man mit dem Kreisregner die Mitte des Gartens tendenziell mehr beregnet als die Ränder. Trotzdem ist mir dieser Regnertyp immer noch der Liebste.

So, jetzt muss ich aber schleunigst den Regner umstellen…

2 Kommentare zu Regen machen

  • Nicht schlecht, bist ja technisch bestens ausgestattet. Wenns weiterhin so trocken bleibt wie diesen April braucht man schon eine gute Bewässerung.

  • Berina

    Ich hab so ein teil von Gardena allerdings in der Erde versenkt und fix verbaut. Bin sehr zufrieden, man kann mit nur einem Regner gezielt Bereiche ansteuern und auch nur das bewässern, was nass werden soll.

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