Pitahajas umtopfen

Vor knapp einem Jahr hatten wir eine Pitahaya in unserer Gemüsekiste. Obwohl uns der Geschmack der Drachenfrucht nicht so ganz überzeugt hat, ist es für einen überzeugten Pflanzenliebhaber natürlich Ehrensache, dass man versucht, ein paar der Samen einer solchen exotischen Frucht zum Keinem zu bringen.

Umgefalle Pitahaya

Umgefallene Pitahaya

Das Keinem der Samen war kein Problem, aber nach einem halben Jahr hatten trotzdem nur einige wenige der jungen Pflanzen überlebt. Über den Sommer haben diese kleinen Pitahayas ziemlich vernachlässigt im Gewächshaus hinter den Tomaten verbracht. Trotzdem haben sie sich tatsächlich zu zwei kleinen Kakteen entwickelt.

Heute habe ich die kleinen Pitahayas ins Haus geholt. Leider haben sie sich im Sommer ziemlich stark zur Seite geneigt. Deshalb habe ich beschlossen, sie umzutopfen. Die kleinere der beiden Pflanzen hat sogar schon ein zweites Segment gebildet. Diese Pflanze habe ich gleich mal geteilt, um zu sehen, ob sich das obere Segment selbstständig entwickelt.

Wurzeln der Pitahayas

Wurzeln der Pitahayas

Sowohl der Stängel unterhalb der Keimblätter als auch die Wurzeln waren sehr schwach entwickelt. Offenbar ist das aber wohl normal. Größere Pitahayas brauchen sogar Stützen, an denen sie sich mit ihren Luftwurzeln festhalten können.

Da die Pitahayas noch recht klein sind, habe ich sie erst einmal wieder in den gleichen Topf gepflanzt, in dem sie schon aufgewachsen sind. Anstatt der relativ nährstoffarmen Anzuchterde habe ich allerdings einen Mix aus Gartenerde und reifem Kompost verwendet. Sicherheitshalber habe ich die Erde wieder in der Mikrowelle sterilisiert.

Umgetopfte Pitahayas

Umgetopfte Pitahayas

Abgenommene Segmente soll man etwa zur Hälfte in die Erde stecken, damit sie genug Halt haben und sich bewurzeln können. Deshalb gehe ich mal davon aus, dass auch die bewurzelten Pflanzen es nicht übel nehmen, wenn man sie ebenfalls etwas tiefer eingräbt, als sie im alten Topf gestanden haben. Der dünne Stängel unterhalb der Keimblätter ist nämlich einfach zu schwach, um die Pflanze aufrecht zu halten.

Leider haben die Pflanzen bisher noch keine Luftwurzeln gebildet. Sobald das der Fall ist, werden wir wohl jeweils einen Chopstick neben die Pflanzen stellen, um den Pitahayas noch mehr Halt zu geben.

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