Chrysanthemen

Winterastern

Tja, sind das nun Herbstastern oder sind das Winterastern, die mein Vater da an seinem Zaun stehen hat?  Nach etwas herumsuchen im Internet bin ich auch nicht viel schlauer – offenbar gibt es gar keinen großen Unterschied, außer dass Winterastern vielleicht noch etwas später im Herbst blühen.

Ist ja auch egal, denn eigentlich sind das alles Chrysanthemen. Chrysanthemen (Chrysanthemum) sind eine Gattung in der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Chrysanthemen, die wir jetzt im Herbst blühend in unseren Gärten finden, gehören alle zu den Garten-Chrysanthemen. Dabei handelt es sich um Kreuzungen aus verschiedenen Chrysanthemenarten, die in Asien schon seit Jahrtausenden gezüchtet werden. Dementsprechend vielfältig sind heute auch ihre Erscheinungsformen. Es gibt zum Beispiel sowohl einfache als auch gefüllte Sorten. Die Blütenfarben variieren von grün über weiß und gelb bis hin zu purpur oder braun.

Chrysanthemen weiss Chrysanthemen gelb
Chrysanthemen purpur Chrysanthemen gefüllt

Chrysanthemen sind robuste ausdauernde Pflanzen die bei uns meist winterhart sind. Wurden sie allerdings zu spät im Jahr gepflanzt, dann benötigen sie einen Winterschutz aus Laub und Reisig. Im Herbst sollen die zu dicht stehenden Blüten etwas ausgedünnt werden. Da sich Chrysanthemen in der Blumenvase lange halten, bringen die ausgedünnten Blüten sogar noch etwas zusätzliche Farbe in die Wohnung.

Obwohl Chrysanthemen bei einigen Menschen Hautirritationen und Allergien auslösen können, eignen sich ihre frisch aufgeblühten Blütenblätter sogar als Dekoration in herzhaften Salaten. In der Naturheilkunde und in der Ayurveda-Medizin werden Chrysanthemen gegen fiebrige Erkältungen, Augenentzündungen, unreine Haut usw. eingesetzt. Andererseits werden Auszüge aus manchen Chrysanthemenarten aber auch zur Herstellung von Insektengiften (Pyrethrinen) genutzt.

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