Gladiolen überwintern

Es ist kalt geworden! Viele Pflanzen, die vor einer Woche noch voll im Saft standen sind inzwischen verfroren (Stangenbohnen, Tagetes, Kapuzinerkresse usw). Die Gladiolen, die ja eigentlich auch als frostempfindlich gelten, waren dagegen bisher noch nicht betroffen. Um da kein unnötiges Risiko einzugehen, haben wir sie jetzt zum Überwintern ausgebuddelt.

Gladiolen

Die Gladiolen trocknen im Gartenhaus

Zunächst werden wir die Gladiolen noch für einige Zeit zum Abtrocknen im Gartenhaus unterbringen. Bis jetzt sind die oberirdischen Teile noch saftig und grün. Ich denke aber, dass die Pflanzen in den nächsten Tagen beginnen werden, die dort verbliebenen Nährstoffe in die Knollen umzulagern.

Wenn die Blätter vergilbt sind, schneiden wir die Stängel etwa eine handbreit über der Knolle ab und entfernen die kleinen Tochterknollen (Brutknollen) und die Wurzeln. Die restliche anhaftende Erde von unserem Sandboden wird dabei ganz von selbst abfallen. Übrigens können nicht nur die großen Knollen, sondern auch die vielen kleinen Brutknollen im Frühjahr wieder ausgepflanzt werden, allerdings dauert es zwei bis drei Jahre, bis die daraus entstehenden Pflanzen blühen.

Die Knollen sollen im Winter nicht gegossen und natürlich auch nicht gedüngt werden. Galdiolen-Knollen neigen etwas zum verfaulen. Andererseits sollen sie aber auch nicht austrocknen. Wir lagern sie deshalb in einem Eimer mit einem Gemisch aus Erde und Sand. Den Eimer bringen wir dann zum Überwintern in einen trockenen und frostfreien (aber ungeheizten) Abstellraum.

Siehe auch:

Weblinks:

1 Kommentar zu Gladiolen überwintern

  • april

    Sehr gut erklärt; ich werde meine ganz wenigen einfach in der Erde lassen, aber vielleicht demächst, wenn ich mehr davon habe, dann mach ich das so.

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