Schon in den vergangenen Jahren gab es in verschiedenen Gartenblogs immer wieder Berichte über die Vorzucht von Gemüse in Klopapierrollen. Experimentierfreudig wie wir sind, haben wir das im vergangenen Jahr auch mal ausprobiert. Von dem Erfolg waren wir aber eher nicht so begeistert. Insbesondere nach dem Auspflanzen entwickelten sich die Pflanzen nicht so gut wie ihre Kollegen, die wir ganz normal in Töpfen vorgezogen hatten. Als Grund hatten wir damals ausgemacht, dass sich die Wurzeln der jungen Pflanzen etwas zögerlich durch die Pappe in die Gartenerde vorarbeiten. Offenbar warten sie damit, bis die Nährstoffe innerhalb der Pappe fast verbraucht sind.
In diesem Jahr werden wir die Methode mal etwas verfeinern und es noch einmal versuchen. Dieses mal haben wir die Rollen in der Mitte durchgeschnitten, damit die Wurzeln sich später im Garten schneller seitlich ausbreiten können. Außerdem verwenden wir eine etwas magerere Anzuchterde.
Das Befüllen der Klorollen mit der Anzuchterde funktioniert ganz gut mit einem Marmeladen-Trichter. Allerdings schadet es eigentlich auch nicht, wenn etwas Erde vorbei fällt.
Da wir übrigens nicht genau wissen, mit was für einem Klebstoff die Rollen verklebt sind, ziehen wir darin lieber kein Gemüse, sondern nur Blumen (hier Tagetes) vor.
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also mit Altpapier stehe ich da auch auf dem Kriegsfuß, so werden ja auch Eierpappen empfohlen und ich war ziemlich sauer, dass gerade sich dort besonders gut Schimmel bildete, ich kehre zurück zu ausgedienten Kunstoffsaatboxen gibt es umsonst bei Friedhöfen!!
und inzwischen hab eich schon eine große Sammlung im Laufe der Jahre von eckigen Staudenstöpfen, die gefallen mir am besten, sie sind hoch genug und passen bestens in alte Obstkisten
aber noch warte ich ab, bis es wärmer wird, denn der Boden ist noch viel zu kalt für mein aufstellbares Minigewächshaus
Frauke