Physalis-Lichterkette

Lichterkette

Im Garten leuchten gerade wieder die roten Lampions der Lampionblume. Und seit dem Wochenende leuchten einige davon nun auch auf unserem Flur.

Die Lampionblume (Physalis alkekengi) ist eine ausdauernde krautige Pflanze. Ähnlich wie die Quecke bildet auch die Lampionblume Rhizome und wenn man nicht etwas aufpasst, dann vermehrt sie sich im Garten auch ganz ähnlich wie die Quecke.

Kelche der Lampionblume

Kelche der Lampionblume

Nach der Befruchtung wirft die Lampionblume die Kronblätter ihrer Blüte ab. Die fünf Kelchblätter wachsen jedoch weiter und bilden mit zunehmender Reife einen lampionförmigen Kelch, der die Beere schließlich vollständig umhüllt.

Die Beeren der Lampionblume bleiben im Gegensatz zur nah verwandten Andenbeere (Physalis peruviana, Kapstachelbeere) meist relativ klein. Ob die Beeren nun giftig sind oder nicht, darüber streiten sich die Geister. Zumindest lädt ihr Geschmack nicht unbedingt dazu ein, größere Mengen davon zu vertilgen.

Gewöhnlich dient die Lampionblume also nicht der Ernährung, sondern es handelt sich um eine reine Zierpflanze. Man kann sie frisch als Schnittblumen verwenden, man kann sie trocknen und in Trockensträußen verwenden und natürlich kann man hübsche Lichterketten daraus basteln.

Um die Kelche der Lampionblume als Dekoration für eine weiße Lichterkette zu verwenden, trocknet man sie (die Kelche) etwas. Anschließend schneidet man vorsichtig mit einer Nagelschere rund um den Stielansatz herum. Durch das entstandene Loch kann der Stiel dann leicht samt Beere aus dem Kelch heraus gezogen werden.

Bei nicht angetrockneten Kelchen ist das Herausschneiden des Stielansatzes etwas schwierig, weil man die weiche Haut weg drückt, anstatt mit der Schere in sie einzudringen. Zu trockene Kelche bröseln dagegen sofort auseinander, wenn man sie zu scharf ansieht. Beim Trocknen sollte man also darauf achten den richtigen Zeitpunkt zum Schneiden zu finden.

Die ausgeschnittenen Lampions können nun über die Lampen einer (TÜV-geprüften und mit GS-Zeichen versehenen) Lichterkette gestülpt werden. Wenn in der Wohnung mit heftigeren Sturmböen zu rechnen ist, kann man die Lampions mit einem Tröpfchen Klebstoff anheften, eigentlich halten sie aber auch so recht gut.

Bevor man eine Lichterkette für so eine Physalis-Lichterkette auswählt sollte man sich natürlich davon überzeugen, dass die Lampen nicht zu heiß werden. Bei TÜV-geprüften Lichterketten sollte das aber eigentlich nicht der Fall sein. Am besten eignen sich wohl LED-Lichterketten, weil sie kaum Wärme entwickeln.

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1 Kommentar zu Physalis-Lichterkette

  • Hallo Heiner!

    Witzig, genau das wollte ich als Deko dieses Jahr zu Halloween aufhängen, wir nehmen LED-Ketten.
    Heuer haben wir so viele Lampionblumen im Garten, dass sich neben Lichterketten, einfache Ketten und Streudeko ausgeht und für die Freunde ist auch noch viel übrig. Der Rest bleibt im Garten stehen und schaut einfach schön aus.

    Liebe Grüße
    Pandea GartenGnom

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