Die Christrose

Christrose

Christrose im Januar

Heute morgen stellte Henry auf seiner Facebook-Seite ein Foto von einer Christrose (nur für angemeldete Benutzer sichtbar) vor. Während ich mir das ansah fiel mir auf, dass es hier immer noch keinen Christrosen-Artikel gibt. Dabei ist die Christrose doch eine der blühfreudigsten Pflanzen, die wir überhaupt in unserem Garten haben. Für die Blütentage im Winter ist sie geradezu unverzichtbar – siehe zum Beispiel hier:

Die Christrose (Schneerose, Lenzrose, Helleborus niger) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Der deutsche Name der Gattung Helleborus lautet Nießwurz. Das hat seinen Ursprung in der Tatsache, dass das geriebene Pulver aus der Wurzel der Nießwurze einen Nießreiz auslöst. Es sei aber darauf hingewiesen, dass die Christrose sehr giftig ist. Ein Sprichwort aus Ganghofers Klosterjäger sagt: Zwei Tröpflein machen rot, zehn Tropfen machen tot. Die Christrose darf also keinesfalls als Nießpulver verwendet werden!

Wie oben schon erwähnt, blüht die Christrose sehr früh. Unser Exemplar hatte zum Beispiel bereits im November 2010 voll ausgebildete Blüten. Laut gartendatenbank.de ist diese frühe Blüte unserer Christrose aber sortenbedingt und nicht unbedingt normal. Viele andere Christrosen-Sorten blühen sogar erst nach Weihnachten.

Bei den fünf großen Blütenblättern der Christrose handelt es sich eigentlich gar nicht um Blütenblätter, sondern um Kelchblätter. Zunächst sind sie meist leuchtend weiß. Im Frühjahr beginnen sie dann aber Chlorophyll und andere Farbstoffe zu bilden. Sie werden rötlich grün und tragen dann offenbar zu einem erheblichen Teil zur Syntheseleistung der Pflanze bei. In dieser Phase befindet sich unsere Christrose jetzt gerade.

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