Pitahaya selber ziehen – ein Zwischenbericht

Als Gärtner muss man sich manchmal etwas in Geduld üben. Katrin hatte mich zwar schon vorgewarnt, aber dass man sich bei Pitahayas so dermaßen in Geduld üben muss, hätte ich dann doch nicht gedacht. Es ist jetzt genau ein halbes Jahr her, als ich ein paar Samen aus einer Drachenfrucht in einen Topf gelegt habe.

Pitahaya Keimling

Pitahaya im frühen Keimblattstadium

Etwa 10 Tage nach der Aussaat Ende November erblickten dann etliche kleine Pitahayas das winterliche Licht der norddeutschen Tiefebene. Möglicherweise habe ich es anschließend mit dem Gießen zu gut gemeint, oder den kleinen Kakteen war es bei uns einfach zu dunkel, jedenfalls überlebten nur wenige davon das Keimblattstadium.

Kakteen sind sehr gut an extreme Trockenperioden angepasst, deshalb habe ich die kleinen Pflanzen nach dem Keimen nur noch gelegentlich ordentlich gegossen und den Ballen dann immer wieder austrocknen lassen. Das scheint den Pitahayas besser zu gefallen, denn die übrig gebliebenen Pflanzen sehen jetzt recht gesund aus.

Pitahaya

Pitahaya nach einem halben Jahr

Wenn sie allerdings in der Geschwindigkeit weiter wachsen wie in den vergangenen sechs Monaten, dann kann es noch etwas dauern, bis sie zum ersten Mal diese sagenumwoben riesigen Blüten bilden. Jetzt nach einem halben Jahr ist die größte Pflanze nämlich gerade mal so groß wie der Fingernagel meines kleinen Fingers. Das dürfte in etwa der Größe entsprechen, die eine Bohne fünf Minuten nach dem Keimen erreicht.

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